Die Kuhhaut ist zu klein für ihn

Lokales
Ebermannsdorf
31.08.2015
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Auf 70 aktive und abwechslungsreiche Jahre blickt Johann Bauer aus Ebermannsdorf zurück. Der frühere Siemensianer, seit zehn Jahren im Unruhestand, brachte sich zeitlebens, insbesondere aber in den vergangenen Jahrzehnten auf vielen Gebieten ehrenamtlich ein. Dafür wurde er bereits vor zehn Jahren mit der goldenen Bürgerehrennadel ausgezeichnet.

Politik in der Wiege

Vor zahlreichen Gästen würdigte Bürgermeister Josef Gilch jetzt bei der Geburtstagsfeier im Berggasthof die vorbildliche Hilfsbereitschaft des Jubilars. Der im Landkreis Neunburg vorm Wald als vierter von sieben Kindern des damaligen Bürgermeisters geborener Johann bekam seine Leidenschaft zur kommunalen Politik bereits in die Wiege gelegt. Er startete beruflich als Maschinenbauingenieur 1968 bei Siemens in Amberg, heiratete acht Jahre später seine Regine und baute mit ihr im Heideweg ein Haus. Mittlerweile ist der Vater einer Tochter auch begeisterter Opa zweier Enkelinnen.

Große Gratulanten-Schar

Er habe sich in den letzten Jahrzehnten wie kaum ein zweiter um das Wohl seiner Mitbürger verdient gemacht, würdigte Bürgermeister Josef Gilch den Jubilar: Was du in den vergangenen Jahren geleistet hast, geht auf keine Kuhhaut."

Dazu gehörten die Jugendleitung der Spielvereinigung, die Mithilfe beim Neubau der Bruder-Konrad-Kirche, seine Aktivität im Kirchenchor und die Gründung der Ebermannsdorfer Sänger. Bauer war lange Vorsitzender der CSU, leitete die Organisation der 1000-Jahr-Feier, ist Mitglied der Feuerwehr, Mitbegründer der Jugendblaskapelle St. Konrad und deren 2. Vorsitzender. Bei der romantischen Weihnacht unter der Burg hält er die Fäden in der Hand. Von Anfang an ist er aktiv bei den Köhlerfreunden und im Historischen Verein. Als erfahrener Opa begleitet er seit vergangenem Jahr auch die Kindergartenkinder im Bus, engagiert sich aber auch stark als Seniorenbeauftragter.

Zu den vielen Gratulanten gehörten die Seniorentanzgruppe, Manfred Schormüller (Köhlerfreunde), Erich Meidinger (CSU), Albert Gruber für die Jugendblaskapelle, die die Feier begleitete und die Feuerspucker von Gernot's Gefolge als Geschenk des Historischen Vereins.
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