Ebermannsdorfer gedenken der Opfer von Paris
Für Frieden eintreten

Lokales
Ebermannsdorf
18.11.2015
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"Wir sind alle geschockt von den Bildern dieser blutigen Anschlagsserie in Paris", betonte Bürgermeister Josef Gilch in seiner Ansprache beim Gottesdienst zum Volkstrauertag in der Bruder-Konrad-Kirche.

Er verurteilte die Taten auf das Schärfste, sagte aber auch, dass so etwas in Syrien, im Irak oder Afghanistan tagtäglich passiere: Unschuldige Menschen würden getötet, um Ideologien durchzusetzen.

Verständnis für Flüchtlinge

Gilch bat in diesem Zusammenhang um Verständnis für die vielen Flüchtlinge, die vor diesen skrupellosen Mördern fliehen. Es sei ein Grundpfeiler der demokratischen, freiheitlichen und christlich geprägten, deutschen Kultur, Verfolgten zu helfen. Der Bürgermeister erinnerte an die Weltkriegsjahre in Europa, die Millionen von Todesopfern forderten - auch Ebermannsdorfer Söhne, Brüder, Ehemänner und Väter.

Jeder ist gefordert

Am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof gedachte Gilch insbesondere der Opfer von Paris und deren Angehörigen und bekundete Solidarität mit dem französischen Volk. Er mahnte die vielen Anwesenden, den Frieden zu bewahren, indem jeder Einzelne aktiv dafür eintrete. Das gelte in der Weltpolitik genauso wie im täglichen Leben.

Die gemeinsame Erinnerung an die Millionen von Toten müsse für jeden persönliche Aufforderung sein, täglich den Weg des Friedens zu gehen. Dieser sei manchmal schwierig und voller Hindernisse - aber sehr wohl möglich.
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