Einfach unsichtbar gemacht

Perfekt getarnt ist der "Gejagte" fast nicht mehr zu sehen. Bild: wec
Lokales
Ebermannsdorf
17.09.2015
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So spannend kann Urlaub zu Hause sein: Viele daheimgebliebene Kinder lernten in Ebermannsdorf am Köhlerplatz, sich wie die Indianer auf dem Kriegspfad zu tarnen und andere zu täuschen.

Lehrmeister war Christian Rudolf von der Wildnisschule Oberpfalz in Rieden, ein Wildnistrainer, Revierjäger sowie Diplom-Ingenieur (FH) Wald und Forstwirtschaft. Die Naturvölker waren schon immer Meister im Tarnen und Schleichen: Wie sie das gemacht haben und welche Rolle Wildtiere dabei spielen, lernten die Kinder.

Aufmerksam hörten die angehenden Indianer, dass die Jäger die Ersten waren, die die Vorteile einer optischen Anpassung an ihre Umgebung nutzten.

Dann ging es an die Praxis. In zwei Gruppen suchten sich alle geeignete Plätze, um sich zu verstecken. Nachdem alle "Jäger" unsichtbar geworden waren, durften die anderen sie suchen. Dies hatte den größten Lerneffekt, weil Letztere hinterher erklärten, warum sie jemanden gefunden hatten - oder eben nicht. Nach und nach wurden die Kinder immer besser im Tarnen. Das ging sogar so weit, "Suchende" auf "Versteckte" traten, ohne es zu bemerken.

Durch die Fragen des Trainers, eigene Antworten oder die der anderen wurden die Kleinen immer aufmerksamer für ihre Umgebung. Nebenbei gab es für alle eine kräftige Brotzeit. Zum Abschuss zeigte Christian Rudolf noch, wie man sich Tarnstände zur Wildbeobachtung einrichtet.
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