Faschingsschießen stellt die Schützenwelt auf den Kopf
Zu gut für den Titel

Lokales
Ebermannsdorf
16.02.2015
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Die Burgschützen versuchen, so wenig Ringe wie möglich zu erzielen? Dann muss gerade Fasching sein. Der stellte die Schützenwelt auf den Kopf: Ein Pirat enterte das Vereinsheim und gab sich als Schießleiter aus. Er drehte die Regeln um - die kunterbunten Gestalten mussten plötzlich versuchen, so schlecht wie möglich zu treffen.

Dies gelang Piratentochter Evelyn Kryschak, die mit 38 Ringen auf zehn Schuss zur Faschingsliesl gekürt wurde. Sie half ihrem Vater, Armin Kryschak, anschließend bei der Ehrung der weiteren Würdenträger. Diese hießen alle ebenfalls Kryschak. Zweites Burgfräulein Ruth musste dabei trotz gleicher Ringzahl (55) ihrer Schwägerin Roswitha den Vortritt lassen, da diese die kleinere Startnummer hatte. Bei den Herren ging es knapper zu. Schützen-Neuling Mathias Scheeler war zu gut - 44 Ringe - und musste sich mit dem Platz des 2. Ritters zufriedengeben, während Anton Schill mit nur 42 Ringen 1. Ritter wurde. Albert Holzner, auch im echten Schützenleben amtierender König, schoss 39 Ringe und blieb seinem Titel auch als Faschingskönig treu. Bemerkenswert war, dass die Männer alle Pistolenschützen sind.

Einzig Stefanie Kryschak konnte nicht über ihren Schatten springen und schoss - wie in fast jedem Wettkampf - ein Blattl mit zehn Ringen. Sie fand sich jedoch lachend mit ihrem neuen Titel "Pechvogel" ab.
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