Fasten heißt nicht nur darben

"Hope & Joy" bei einem Konzert im November 2011 in der Amberger Paulanerkirche, im Vordergrund Ramona Fink, die "Gospel-Mama der Oberpfalz". Archivbild: wec
Lokales
Ebermannsdorf
04.03.2015
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Was passt besser zusammen als große kirchliche Feiertage und Gospelmusik? Wenig. So kommt der liturgischen Bezeichnung des vierten Fastensonntags eine besondere Bedeutung zu.

Er trägt in der katholischen wie evangelischen Liturgie die Bezeichnung Laetare. Übersetzt bedeutet dieses Wort aus dem Lateinischen "freut euch". Ganz nach diesem Motto wird die Gospelformation Hope & Joy am Sonntag, 15. März, das Programm ihres Auftritts in der Bruder-Konrad-Kirche gestalten. Der Chor dürfte der bekannteste seines Genres in der mittleren und nördlichen Oberpfalz sein.

Deutschlandweit bekannt wurde er 2008 als Teilnehmer des ZDF-Wettbewerbs Grand Prix der Chöre. Hope & Joy ging als bester Vertreter Bayerns aus der Vorrunde hervor und wurde im Finale von der Jury auf den vierten Platz gesetzt. Die Formation versteht es, mit bekannten und weniger verbreiteten Gospels ihre Zuhörer zu begeistern, mitzureißen und zum Mitmachen zu bewegen. Mit der stimmgewaltigen Ramona Fink - liebevoll auch "Gospel-Mama der Oberpfalz" genannt - hat der Chor eine überaus engagierte Leiterin. Als Enkelin eines Predigers aus Arkansas, USA, wuchs sie mit Gospelmusik auf und hat den nötigen Rhythmus im Blut. Von Kindheit an verehrte Ramona Fink als Vorbild die Gospel-Queen Mahalia Jackson.

Das Konzert in der beheizten Bruder-Konrad-Kirche beginnt um 17 Uhr, Einlass ist eine halbe Stunde vorher. Nach dem Konzert bieten der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung einen Imbiss und Getränke für an. Der Eintritt ist frei, Spenden werden zugunsten der Sanierung der Johanneskirche eingesetzt.
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