Feuerwehr im Blick

Lokales
Ebermannsdorf
14.08.2015
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Die Feuerwehr stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Ebermannsdorfer Gemeinderats vor der Sommerpause. Natürlich ging's dabei auch ums Geld.

Die Gemeinde erstattet den Feuerwehren schon seit Jahren die Hälfte der Personalkosten, die bei ihren Einsätzen erhoben werden. Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss hatte den fehlenden Beschluss hierzu angemahnt.

Nachdem die Feuerwehren aufgrund dieser freiwilligen Leistung der Gemeinde viele Anschaffungen selbst übernehmen, entschied der Gemeinderat, dass diese langjährige Praxis beibehalten wird. Die Feuerwehr Pittersberg hat einen Telefon- und Internetanschluss beantragt, da dieser für die Benachrichtigung bei Einsätzen benötigt wird. Auch das genehmigten die Räte.

Die Wehr wartet selbst

Die Ebermannsdorfer Wehr teilte mit, dass sie die verschiedenen Überprüfung- und Wartungsarbeiten auf vier Dienstleistende verteilt habe, da durch zwei Fahrzeuge auch unterschiedliche Aufgabenfelder anfielen. Hierdurch spare die Gemeinde Kosten, da sie keinen Fremden beauftragen muss. Deswegen werden vier Gerätewarte benötigt, die nach den allgemeinen Richtlinien entlohnt werden sollen. Der Gemeinderat folgte der Argumentation der Wehr und genehmigte die erhöhte Anzahl der Gerätewarte.

Schließlich wurden der Feuerwehr Diebis 15 neue Spinde für die Umkleiden gewährt. Von den 2500 Euro Gesamtkosten übernimmt der Antragsteller die Hälfte der Kosten. Dagegen wurde der Antrag der SpVgg Ebermannsdorf auf Bezuschussung von zwei Jugend-Toren abgelehnt: Dieser Antrag war verspätet gestellt worden. Aufrechterhalten werden soll die Buslinie Diebis-Amberg, da derzeit sechs Schüler in die weiterführenden Schulen nach Amberg fahren. Da dabei auch Götzenöd angebunden wird, beteiligt sich die Gemeinde Ensdorf an den Kosten von insgesamt 1500 Euro.

Hochwasserschutz dauert

Zurückgestellt werden musste die Vergabe der Ingenieurleistungen für das Hochwasserschutzkonzept in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Weiden. Hier müssen mit den Anbietern noch Details geklärt werden, ehe das Zuschuss-Antragsverfahren läuft. Der Bauantrag des Ehepaars Kloss, Ammerthal, zum Bau eines Einfamilienhauses im Baugebiet Pittersberg weicht bei der Höhe der Garage vom Bebauungsplan ab. Der Gemeinderat gab trotzdem grünes Licht.

Bei den Anfragen wurde das Bewässern des Sportplatzes angesprochen. Manchem Gemeinderat erschien es als zu üppig. Bürgermeister Gilch versprach, sich der Sache anzunehmen. Viele Wortmeldungen gab es in der Bürgerfragestunde. Hauptthemen waren die Belastungen der Orte Diebis und Au wegen der Umleitung auf der B 85, die Wasserpreiserhöhung, die Klärschlammentsorgung aus den Nachklärteichen in Pittersberg und die Friedhofpflege.
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