FWG-Fraktionsvorsitzender nicht mehr im Gemeinderat
Makiola scheidet aus

Lokales
Ebermannsdorf
13.05.2015
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Der bisherige Fraktionsvorsitzende der FWG, Dr. Klaus-Dieter Makiola, gehört nicht mehr dem Gemeinderat an. Seinem Antrag, ihn aus berufsbedingt zeitlichen Gründen von seinem Mandat zu entbinden, wurde einstimmig stattgegeben. Erster Nachrücker auf der FWG-Liste ist Christian Elsner.

Bereits im Spätherbst 2014 hat der Gemeinderat beschlossen, die Gebühren für Wasser und Kanal neu zu berechnen und den aufzuwendenden Kosten anzugleichen. Die Verwaltung hat deshalb von darauf spezialisierten Büros Angebote eingeholt. Die sich daraus ergebenden knapp 6000 Euro als Aufwand waren den Räten dann aber zu viel. Einhellig plädierte das Gremium dafür, dass die Berechnung wie bisher die Verwaltung vornehmen soll. Definitive Zahlen dürften in der Juni-Sitzung vorliegen.

Neue Jahresgebühr

Die Bücherei soll eine neue Benutzerordnung bekommen, was gleichfalls auf eine Gebührenerhöhung hinausläuft. Bürgermeister Josef Gilch verwies auf das recht hohe Defizit im Vergleich zu anderen Gemeinden. Künftig muss jeder Nutzer eine Jahresgebühr in Höhe von sieben Euro entrichten. Das gilt nicht für Jugendliche unter 18 Jahren, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte.

Viehtränke befreit

Weiter hat sich das Gremium mit dem Antrag eines Landwirts auf eine Befreiung vom Benutzungszwang von der gemeindlichen Wasserversorgung für eine Viehtränke befasst. Da für diesen Zweck nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes Trinkwasserqualität nicht erforderlich ist, wurde dem Antrag stattgegeben. Allerdings wird die Genehmigung unter den Vorbehalt eines jederzeitigen Widerrufs gestellt.

Als Auflage muss der Landwirt einen für seinen Bedarf geeigneten Brunnen bohren. Die Gestattung ist zudem vorerst auf drei Jahre begrenzt. Die Primagas GmbH versorgt in einem Baugebiet in Ebermannsdorf elf Anwesen mit Flüssiggas. Die nötigen Leitungen sind in den Gemeindestraßen verlegt. Der damals abgeschlossene Nutzungsvertag läuft nun aus und der Versorger hat eine Verlängerung beantragt. Der Gemeinderat genehmigte die erneuerte Vereinbarung einstimmig.
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