Gemeinderat Ebermannsdorf sagt ja zu mehreren Wünschen der Feuerwehr - Gegen die ...
Brandeiliges damit's nicht brenzlig wird

Lokales
Ebermannsdorf
10.10.2014
2
0
Entscheidungen zur Feuerwehr sind immer irgendwie brandeilig, weil sie bei einer Verzögerung nicht selten brenzlig werden können - buchstäblich. Deshalb goss der Gemeinderat von Ebermannsdorf kein Öl ins Feuer, sondern fasste in seiner jüngsten Sitzung einige nötige Beschlüsse. Zum Beispiel brachte er die Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze der gemeindlichen Wehren auf den neuesten Stand. Vor allem die Erstattungssätze für Maschinen und Personal wurden hier den Ausgabensteigerungen angepasst.

Die Feuerwehr Ebermannsdorf, die mit einem HLF 20/16 und einem LF 8/6 zwei Fahrzeuge besitzt, hatte ferner beantragt, im kleineren Auto ihre Atemschutzausrüstung zu vervollständigen. Kosten: rund 3460 Euro, wobei die FFW angeboten hatte, die Hälfte davon selbst zu übernehmen. Unter diesen Umständen beschlossen die Räte einstimmig, die Restsumme zu übernehmen, "damit die Ausrüstung schnellstmöglich komplettiert werden kann".

Eine längere Diskussion entstand zum Vorhaben der FFW Pittersberg, ihr Fahrzeug mit einer Rückfahrkamera auszustatten. Der Feuerwehrverein hatte vorgeschlagen, die Einbaukosten von rund 300 Euro zu übernehmen, so dass bei der Gemeinde etwa 1350 Euro verbleiben. Mit sechs Gegenstimmen genehmigte das Gremium diese Anschaffung.

Abgelehnt wurde dagegen der Antrag der Grundschule für ein zweites Whiteboard. Eine knappe Mehrheit sah dafür keinen Bedarf. Zu einem anderen Thema kommend, informierte der Rathauschef, dass eine Koordinierungsstelle für bürgerschaftlich engagierte Nachbarschaftshilfe nach dem Vorbild der AOVE auch innerhalb der Gemeinden im Naturpark Hirschwald eingerichtet werden soll. Nach seiner Auskunft haben bei einer Zusammenkunft der Bürgermeister alle Interesse signalisiert. Nachdem am 12. November hierzu in Ensdorf eine Sitzung aller Gemeinden stattfinden soll, wurde die endgültige Entscheidung über eine Beteiligung Ebermannsdorf an diesem Projekt auf die Zeit nach diesem Treffen verschoben.

Nach Vorstellung durch die Firma Amprion hatte sich unter Führung des Bürgermeisters der Stadt Pegnitz ein Verein "Kommunen gegen die Gleichstromtrasse Süd-Ost" gebildet. Dazu gab es im Juli eine Versammlung im Berggasthof Ebermannsdorf, an der Gemeinderäte aller Fraktionen teilnahmen. Bei zwei Gegenstimmen votierten die Räte für einen Beitritt. Der Bürgermeister gab ferner bekannt, dass der Bauausschuss auf Wunsch der Einwohner von Diebis den Standort für ein noch zu erstellendes Bushäuschen festgelegt habe. Dies müsse aber noch mit der Unteren Verkehrsbehörde und dem Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach besprochen werden.

Zweiter Bürgermeister Michael Götz informierte, dass er mit jungen Leuten in Pittersberg Rinnsteine gesäubert habe. Josef Gilch merkte dazu an, dass dies Aufgabe der Anlieger sei. Von einem großen Rohrbruch auf einem Privatgrundstück berichtete Gemeinderat Hans Bauer. Nach seinen Worten verursachte das dem Eigentümer "viel Ärger" und der Gemeinde wohl "hohe Kosten". Er bat bis zur nächsten Sitzung um Mitteilung zum entstandenen Aufwand.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.