Kinder bestehen Radfahrprüfung nicht
Sechs fallen durch

Die geprüfte 4. Klasse mit Schulleiterin Maria Dandorfer (Zweite von links) und Lehrerin Ulrike Erlbacher (rechts) sowie den Verkehrserziehern der Polizei, Johann Treiber (links) und Horst Strehl (Dritter von rechts). Bild: wec
Lokales
Ebermannsdorf
20.10.2014
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Bei der Radfahrprüfung in der 4. Klasse der Ebermannsdorfer Grundschule unter den Augen der Polizei-Oberkommissare (POK) Johann Treiber und Horst Strehl gab es am Ende auch viele Tränen. "Wenn man trotz intensiver praktischer Übungseinheiten immer noch nicht weiß, wo rechts und links ist, wer Vorfahrt hat, ein knallrotes Stoppschild übersieht, andere grobe Verletzungen der Verkehrsregeln begeht, oder das Ganze eh nur als Quatsch ansieht, fällt man eben bereits bei seiner ersten Fahrprüfung durch", so POK Treiber.

Sechs von 22 Prüfungsteilnehmern passierte dies in Ebermannsdorf. Johann Treiber sah die Verantwortung nun auch bei den Eltern, diese Kinder nicht allein auf der Straße Fahrrad fahren zu lassen. Leider sei auch teilweise die Mahnung bei einigen Eltern ohne Erfolg gewesen, die Kinder müssten einen Helm tragen, der den Kopf korrekt umschließt.

Schulleiterin Maria Dandorfer gratulierte den 16 erfolgreichen Prüfungsteilnehmern, von denen drei sogar einen Ehrenwimpel erhielten. Die sechs Unglücksraben haben die Möglichkeit, ihre Prüfung im Frühjahr zu wiederholen. Ihnen sprach die Schulleiterin jedoch das Verbot aus, bis dahin mit den Fahrrädern zur Schule zu fahren.
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