Nie mehr Tafel wischen

So sieht ein interaktives Whiteboard aus. An der Schule in Ebermannsdorf ist bereits eines im Einsatz, ein weiteres kommt demnächst dazu. Bild: dpa
Lokales
Ebermannsdorf
22.04.2015
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Im Ebermannsdorfer Schulhaus ist die Zukunft eingezogen. Eine Klasse arbeitet bereits mit einer computergesteuerten, interaktiven Tafel. Jetzt genehmigte der Gemeinderat 5300 Euro für ein weiteres Whiteboard.

Die Grundschule Ebermannsdorf hatte die Beschaffung eines weiteren Whiteboards für die 3. Klasse beantragt, nachdem im Zuge der Schulsanierung bereits für eine Klasse eine derartige Einrichtung angeschafft wurde. Rektorin Maria Dandorfer erläuterte den Räten den Bedarf und die Vorzüge des modernen Lehrmittels. Aus der Mitte des Gemeinderats wurde angeregt, eventuell über eine Sammelbestellung einen günstigeren Preis zu erzielen. Die Schulleiterin sagte dies zu. Der Gemeinderat genehmigte die Anschaffung mit einem Wert von rund 5300 Euro.

Kreuzung wird ausgebaut

Die Gemeinde wird auch für die Lieferperiode 2017 bis 2019 an der Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung des Gemeindetags teilnehmen. Das entschied der Gemeinderat bereits in der März-Sitzung. Der Dachverband der Gemeinden empfiehlt wegen der günstigen Marktlage die frühzeitige Ausschreibung. Dazu wurde beschlossen, mit der Kubus-Kommunalverwaltung einen Dienstvertrag abzuschließen.

Im Wasserwerk müssen Hardware und Prozessleittechnik erneuert werden. Den Auftrag hierfür vergab der Gemeinderat zum Preis von 9000 Euro. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach plant die Umgestaltung der Kreuzung der Staatsstraße 2165 mit der Gemeindeverbindungsstraße Ebermannsdorf/Theuern. Dabei soll auch eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer entstehen.

Die Baukosten für den weiterführenden Radweg auf beiden Seiten müssten von den beiden Gemeinden Kümmersbruck und Ebermannsdorf getragen werden. Der Anteil von Ebermannsdorf erstreckt sich von der Gemeindegrenze bis zur Einmündung des Erzweges in die Theuerner Straße. Die Baukosten einschließlich Grunderwerb und Planung sind mit 90 000 Euro berechnet. Nach Aussage des Bürgermeisters beginnen die Arbeiten nicht vor 2016. Der Gemeinderat beschloss grundsätzlich den Bau des anteiligen Geh- und Radweges. Die Planung wird einem Amberger Ingenieur-Büro übertragen, dem auch die Konzeption des Gesamtobjekts obliegt. Zwei Räte sprachen sich dagegen aus.

Firma Zhafir erweitert

Auf Vorschlag von Bürgermeister Gilch wurden Malerarbeiten insbesondere für Fenster und Türen am Leichenhaus Ebermannsdorf an eine einheimische Firma vergeben. Weiterhin soll auch eine Toilette eingebaut werden. Ohne Einwendungen wurde der Tekturplan von Katja und Tobias Westiner aus Arling für die Errichtung eines Zweifamilienhauses mit Carport genehmigt. Keine Zustimmung fand der Antrag eines Grundstückseigentümers des Baugebiets Sonnenfeld auf Errichtung einer 1,80 Meter hohen Mauer zur Bergstraße hin. Man verwies auf die Festlegungen des Bebauungsplanes.

Gilch informierte die Gemeinderäte über ein Bauvorhaben des Mutterkonzerns der Firma Zhafir im Industriegebiet Schafhof II. Es soll auf dem bestehenden Gelände eine weitere Produktionshalle entstehen. Das vom Gemeinderat in mehreren Sitzungen erarbeitete Gemeindeentwicklungskonzept wurde am 1. März den Bürgern vorgestellt. Die dort vorgebrachten Anregungen wurden eingearbeitet. Nach einer Besprechung im Amt für ländliche Entwicklung wird das Konzept vom Gemeinderat endgültig beschlossen.
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