Vier Spuren für B 85

Bürgermeister Josef Gilch (links) und Schwandorfs OB Andreas Feller forderten gemeinsam ihre verbindenden Themen ein. Bild: aps
Lokales
Ebermannsdorf
22.07.2015
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Ebermannsdorf und Schwandorf bleiben dran: Auch wenn die Fahrbahn der B 85 bei Pittersberg erneuert wird, fordern beide Kommunen weiter den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße zwischen der A 6 in Schafhof und der A 93, Auffahrt Schwandorf Nord/Fronberg.

Das ist das Ergebnis eines Treffens von Ebermannsdorfs Bürgermeister Josef Gilch mit Schwandorfs OB Andreas Feller. Beide Rathauschefs waren zwar über die aktuelle Fahrbahnsanierung froh - ebenso über die Zusage des Staatlichen Bauamts, dass der Abschnitt zwischen Pittersberg und Schafhof 2016 ebenfalls in Angriff genommen werden soll. Aber sie waren sich gleichermaßen einig, "dass auch der restliche Bereich zügig vierspurig ausgebaut werden muss".

Selbst eine parallel zur B 85 geführte Radwegeverbindung von West nach Ost, sprich von Amberg nach Schwandorf und darüber hinaus, sei im Zuge dieser Maßnahme "äußerst wichtig". Derzeit ist es nicht möglich für Schwandorfer, den Raum Amberg mit dem Fahrrad sicher zu erreichen, ebenso umgekehrt, heißt es in einer Pressemitteilung, die die Unterredung zusammenfasst. Sie spricht von einer "Abgrenzung und keiner Verbindung der beiden Landkreise". "Hier muss zukünftig etwas passieren", wird Gilch zitiert. Der Verlauf eines neuen Radwegs könnte nach seinen Vorstellungen entlang der B 85 bis nach Pittersberg führen, den Ort durchqueren und die Radler anschließend parallel zur Bundesstraße Richtung Kreith über die Löllsanlage in die Stadt Schwandorf leiten.

Begeistert waren die beiden Rathauschefs vom Kooperationsprojekt "Oberpfälzer Seenweg". Die neue Verbindungsroute geht von Ebermannsdorf über Pittersberg, Schwandorf, den Murner See, Hofenstetten, Neunburg vorm Wald und entlang des Eixendorfer Sees bis zur Alten Wutzschleife (Gemeinde Rötz, Cham) und ermöglicht so die Anbindung des Erzwegs an den Jurasteig. Gilch betonte, dass es über fünf Jahre gedauert hat, bis dieser überregional bedeutende Wanderweg geschaffen wurde. Er hoffe vor diesem Hintergrund, dass zumindest die Konzeption der Radwegeverbindung von Amberg nach Schwandorf schneller vorangebracht werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf dem eventuellen Ausbau der Gleichstromtrasse im Bereich zwischen Ebermannsdorf/Pittersberg und Schwandorf, heißt es allgemein in der Presseinfo, die ankündigt, dass dieser "produktive Gedankenaustausch" künftig in regelmäßigen Abständen über die Bühne gehen soll.
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