Von wegen kalte Füße

Lokales
Ebermannsdorf
31.10.2014
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Auch wenn es um den Winterdienst geht, natürlich bekommt Ebermannsdorf mit seiner Entscheidung dafür keine kalten Füße. Der Gemeinderat genehmigte jetzt einen Nachtragshaushalt, der unter anderem wegen eines neuen Schneeräumfahrzeugs fällig wurde.

Die Verwaltung legte in der jüngsten Sitzung einen Entwurf vor, der neben diesem Auto für den Räum- und Streudienst auch Veränderungen in den Ansätzen für das Baugebiet Pittersberg - es ist inzwischen abgeschlossen - und bei der Nachrüstung des Regenüberlaufbeckens enthielt. Deswegen wird eine weitere Kreditaufnahme in Höhe von 150 000 Euro in diesem Haushaltsjahr notwendig, hieß es zur Begründung. Der Gemeinderat genehmigte den Vorschlag einstimmig und beschloss die vorgelegte Nachtragshaushaltssatzung.

Nach der Verteilung von Abstell- und Lagerräumen in den Nebengebäuden des Berggasthofes an die örtlichen Vereine durch den Bauausschuss im Juli stellte die Kirwagemeinschaft einen Antrag auf Überlassung zusätzlicher Flächen. Diese wären laut Verwaltung Teil der Nebenräume des Berggasthofpächters gewesen. Die Gemeinderäte waren sich einig, dass die bisherige Aufteilung den Bedürfnissen der Vereine nachkommt und für den Pächter des Gasthofs auch für die Zukunft ausreichend Lagermöglichkeiten zur Verfügung stehen müssten. Der Wunsch wurde demzufolge einstimmig abgelehnt.

Der Bauantrag einer Familie aus Arling war bereits in einem Vorverfahren behandelt worden. Das Landratsamt signalisierte Zustimmung für ein Wohnhaus, der Gemeinderat erteilte ebenfalls sein Einverständnis. Bei einem anderen Antrag im Baugebiet "Sonnenfeld" stimmte das Gremium einer Befreiung von der Überschreitung der Grundflächenzahl ebenso einhellig zu.

Um die Finanzen ging es bei einem weiteren Tagesordnungspunkt: Für den Erwerb von Ausgleichsflächen zur Ausweisung eines neuen Industriegebietes Schafhof Ost hat die Gemeinde einen Finanzierungsvertrag mit der Bayerngrund GmbH abgeschlossen. Dieser endet im Januar, so dass eine Verlängerung erforderlich wurde, da das Bauleitplanverfahren noch im Gange ist. Der Gemeinderat befürwortete das auf drei Jahre mit leicht veränderten Bedingungen.
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