Vor dem Kriegerdenkmal der Toten gedacht
"Opfer haben keine Stimme mehr"

Lokales
Ebermannsdorf
19.11.2014
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Bürgermeister Josef Gilch erinnerte beim Kriegerdenkmal auf dem Friedhof in Ebermannsdorf an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren, an den Zweiten Weltkrieg vor 75 Jahren, aber auch an die friedliche Revolution in der DDR vor 25 Jahren mit dem darauf folgenden Mauerfall. Er sagte: "Die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft haben keine Stimme mehr, deshalb ist die Gefahr groß, dass all der Schrecken, das Leid und Unrecht in Vergessenheit gerät." Gilch appellierte an die Menschen, den vielen Toten der Kriege überall auf der Welt wieder ein Gesicht zu geben, Inschriften auf Mahnmalen aufmerksam zu lesen und zu hinterfragen. All diese jungen Männer seien Söhne, Brüder, Ehemänner oder Väter gewesen. Mit der Kranzniederlegung und dem würdigen musikalischen Rahmen durch die Jugendblaskapelle endete die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Friedhof.
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