Weiter Weg zur neuen Mitte

Diplom-Ingenieur Karl Spindler erklärte das Konzept zu Ebermannsdorfs neuer Mitte. Bild: wec
Lokales
Ebermannsdorf
06.03.2015
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Das Bürgerinteresse an der Gemeindeentwicklung ist nicht gerade euphorisch. Zumindest war der Besucherstrom in der Aula des "DomCom" am Sonntag relativ überschaubar.

Schautafeln und ausführliche Erläuterungen gaben Einblick in das Konzept der künftigen Entwicklung der Gemeinde. Diese Pläne bauen auf eine zweitägige Klausurtagung des Gemeinderats im Herbst 2013 und der dabei einstimmig getroffenen Entscheidungen auf. Das Planungsbüro Spindler aus Kastl hat daraus ein Konzept entwickelt, das nun öffentlich ausgestellt wurde - damit es jeder Bürger einsehen konnte.

Neben den beiden Landschaftsarchitekten Karl und Christine Spindler standen Bürgermeister Josef Gilch, seine Vertreter sowie die Gemeinderäte für Auskünfte bereit. Insgesamt war der Tenor der Besucher positiv - nach dem Motto "Ihr habt euch viele Gedanken gemacht. In der Planung ist wirklich alles drin." Dazu gesellte sich aber auch immer wieder die Frage "Wann kommt der Dorfmarkt?". Bürgermeister Gilch erklärte dazu geduldig den zeitlichen Ablauf. Zunächst müssten die Bürgervorschläge ins Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) eingearbeitet, mit dem Amt für ländliche Entwicklung besprochen und dann im Gemeinderat behandelt werden. Das geschehe voraussichtlich im April.

Dann werde sich zeigen, was die Verwaltung als nächstes tun müsse. Es geht laut Gilch vorrangig um Fördermittel. Nach deren Gewährung könnten die Detailplanung starten und Gespräche mit möglichen Investoren und den Beteiligten laufen. Nach Ausschreibungen und Vergaben könne gebaut werden. Ziel sei eine Fertigstellung der neuen Mitte bis 2020. Bei den Gesprächen mit den Bürgern wurde der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen deutlich. Wichtig war allen, dass sich Ort und Gemeinde weiterentwickeln, um nicht mittelfristig durch den demografischen Wandel alles zu verlieren.
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