Zur Einstimmung auf
Dixieland trifft Holzbläser und Mundart

Lokales
Ebermannsdorf
09.12.2014
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den Advent hatte die Jugendblaskapelle St. Konrad eingeladen. Und viele nutzten den Nachmittag, um einmal Zeit für sich selbst zu haben und zur Ruhe zu kommen, wie Ruhestandspfarrer Josef Beer sagte.

(kne) Als Ergänzung zur instrumentalen Seite übernahmen Helga Kasparides und Marita Lobenhofer, allseits bekannt als die Geschwister Winterer, mit Cordula Strupf-Daub an der Veeh-Harfe den gesanglichen und textlichen Teil des Nachmittags. Sie spannten dabei einen Bogen vom Herbst über Allerheiligen bis hin zu Advent und Weihnachten, somit von der Vergängnis bis zur Erwartung und Erlösung.

Unter der Leitung von Dirigent Josef Lobenhofer begann das Orchester mit einer Intrade, einer feierlichen, getragenen Eröffnungsmusik. Anschließend ging es Richtung Swing und Jazz über. Bei "Petite Fleur" gab Moritz Rothmeier an der Klarinette das markante vibratioreiche Solo im Stil des Dixieland-Jazz.

Die Geschwister Winterer begannen ihren Beitrag mit "Der Sommer der is' längst vorbei". Nina Birner, die jüngste Teilnehmerin des Konzerts, spielte mit ihrer Ausbilderin Lisa-Marie Holzschuh im Flöten-Duett "Jingle Bells". Die Ballade "Think of me" aus dem Musical "Phantom der Oper" begannen die Holzbläser des Orchesters mit Schlagwerk-Untermalung, bevor schließlich die Blechbläser kraftvoll einsetzten. Nach dem gesanglichen Stück "Der Lindnbaum" der Geschwister Winterer trugen Valentina Knieriemen, Stefanie Kryschak und Vincent Birner "Greensleeves" vor, eine mehrstimmige englische Volksliedmelodie.

Anschießend gab es einen weiteren musikalischen Leckerbissen, als Lisa-Marie Holzschuh aus Ebermannsdorf mit der Gastmusikerin Corinna Nollenberger aus Erlangen unter Begleitung des Orchesters "Celtic Flutes", ein "Solo für zwei Querflöten und Orchester", vortrug. Ein Stück mit hohem Schwierigkeitsgrad, bei dem die beiden Solistinnen alles aus ihren Querflöten herausholten und zeigten, wie sich das Instrument anhört, wenn es gekonnt gespielt wird.

Mit dem Stück "Im Wold iss so staad" aus "Heilige Nacht auf oberpfälzisch" begannen die Geschwister Winterer den Teil der adventlichen Weisen. Nina Birner und Lisa-Marie Holzschuh schlossen sich mit "Wir sagen Euch an den lieben Advent" auf ihren Querflöten gleich an, und das Orchester griff die Richtung ebenfalls auf. Mit einem Potpourri im Captain-Cook-Stil erklangen die Melodien von "Frosty the snowman", "Es wird scho glei dumpa", "Let it snow" und "Rudolph the Red Nosed Reindeer". Die Saxofonisten Stefanie Kryschak, Valentina Knieriemen, Vincent Birner und Ludwig Koch legten sich mächtig ins Zeug.

Aus der "Waldlermesse" sangen die Geschwister Winterer "Gegrüßet seist du Maria", worauf das Orchester gleich wieder mit einem Weihnachtslieder-Potpourri gefordert wurde. Mit "Leise rieselt der Schnee", "Kommet, Ihr Hirten", "Kling Glöckchen" und "Jingle Bells" wurde es dann so richtig weihnachtlich. Dazu passte "Ich bete an die Macht der Liebe", vorgetragen von den Geschwistern Winterer, hervorragend. Mit "Guten Abend - Gut' Nacht" von Johannes Brahms und dem darin enthaltenen Trompetensolo von Michael Lobenhofer bog das Konzert auf die Zielgerade ein.

Und weil man Weihnachten gemeinsam feiern sollte, lud die Jugendblaskapelle ihre Gäste dazu ein, das Lied "Macht hoch die Tür" miteinander anzustimmen.
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