Zwei Eingeschlossene geborgen

Lokales
Ebermannsdorf
03.11.2014
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Dichter Qualm dringt aus der Grundschule. Zwei Menschen werden vermisst. Doch die Feuerwehr ist mit schwerem Atemschutz zur Stelle. Sie beweist bei dieser Übung ihre Schlagkraft.

Innerhalb der Feuerwehraktionswoche ging die Gemeinschaftsübung der gemeindlichen Feuerwehren in der Grundschule in Ebermannsdorf über die Bühne. Alarmiert wurden durch die Integrierte Leitstelle in Amberg die Wehren Ebermannsdorf, Diebis und Pittersberg. Über Funk hieß es "Zimmerbrand in der Grundschule in Ebermannsdorf, zwei Personen im Gebäude vermisst". Die Feuerwehr Ebermannsdorf rückte umgehend zur Einsatzstelle aus und begann nach kurzer Erkundung sofort mit dem Löschaufbau und einem Innenangriff unter schwerem Atemschutz.

Monteur im Keller

Der Brandherd wurde relativ zügig im Heizungskeller ausfindig gemacht. Ein Monteur war wegen der starken Rauchentwicklung eingeschlossen, wurde aber mit Hilfe der Wärmebildkamera relativ schnell ausfindig gemacht. Die Aktiven aus Diebis und Pittersberg stellten einen weiteren Atemschutztrupp zur Personensuche auf dem Dachboden der Schule und bauten eine weitere Wasserleitung von einem etwa 300 Meter entfernten Hydranten zur Einsatzstelle auf. Nachdem alle Opfer unverletzt geborgen waren und der fingierte Brand gelöscht war, gab Einsatzleiter Roland Kolbeck das Kommando zum Rückbau.

Kreisbrandinspektor Hubert Blödt bedankte sich mit den Kreisbrandmeistern Alexander Graf, Hubert Haller und Armin Daubenmerkl bei den Einsatzkräften für die geleistete Arbeit. Dem schlossen sich Kreisbrandrat Fredi Weiß und 3. Bürgermeister Erich Meidinger an. Hinterher gab es für alle Teilnehmer eine Brotzeit im Feuerwehrhaus in Ebermannsdorf.
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