Die Neue MItte und ein neues Baugebiet sind in Planung
CSU hat noch viel vor

Politik
Ebermannsdorf
03.05.2016
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Von einem bewegten Jahr berichtete Bürgermeister Josef Gilch bei der Ortshauptversammlung der CSU. Er bedauerte, dass sich das Verhalten einzelner Räte der Opposition in den Gemeinderatssitzungen nicht zum Positiven geändert habe. Vor einer überschaubaren Zahl von Mitgliedern informierte stellvertretender Kreisvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich im Berggasthof über Aktuelles aus dem Kreistag. Für 35 Jahre treue Mitgliedschaft zeichnete er Friedrich Wagner aus.

Einige Projekte geplant


An die Aktionen des vergangenen Jahres erinnerte Christian Götz, Vorsitzender Erich Meidinger gab eine Terminvorschau. Bürgermeister Josef Gilch berichtete, dass die Bauhofsanierung und der Gehsteig-Neubau auf den Weg gebracht worden seien - trotz gleichbleibender Gegenstimmen. Als nächstes stehe die Radwege-Verlängerung von der Einmündung zum Köhlerplatz bis nach Schafhof auf der Agenda. Einen künftig parallel zur B85 verlaufenden Weg von Schafhof bis Pittersberg könnten Radler ebenfalls nutzen. Die Fußgänger-Überquerung nach Theuern über die vielbefahrene Staatsstraße 2165 soll bis 2020 fertig sein.

Sehr zufrieden ist Gilch mit dem Verkauf der Baugebiete in Ebermannsdorf und Pittersberg. Das nächste große Projekt sei die Neue Mitte. Ein Ideenwettbewerb für Städteplaner soll helfen, diese bestmöglich zu gestalten. Noch heuer geplant sind die Fassadenrenovierung des Rathauses, das Hochwasserschutzkonzept Diebis bis zur Vils, Bordsteinsanierungen und die Ausweisung eines neuen Baugebiets in Ebermannsdorf. Die Sanierung der Johanneskirche unterstütze die Gemeinde mit 50 000 Euro. Dies alles könne dieses Jahr ohne Neuverschuldung finanziert werden, obwohl sich die Kreisumlage um 154 000 Euro erhöht habe. Mit der Steuerkraft wachse auch die Kreisumlage, momentan auf 964 000 Euro.

Fraktionsvorsitzender Hermann Sturm präsentierte einen Mitgliederstand von 85, 16 davon Frauen und die meisten Aktiven zwischen 40 bis 70 Jahre alt. Seit April gebe es keine Frauen-Union mehr im Ort.

Delegierte gewählt


Zu Bundestagswahl-Delegierten gewählt wurden Erich Meidinger, Georg Straller, Josef Gilch, Simone Schuhmann, Markus Beer und Johann Bauer. Ersatzleute sind Hermann Sturm, Jürgen Rieger, Christian Götz, Thomas Wiedenbauer, Ingo Wiesgickl-Lasser und Hans Vornlocher.
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