Gemeinderat Ebermannsdorf
„Schon viel für den Klimaschutz getan“

Politik
Ebermannsdorf
13.10.2016
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In der Septembersitzung des Ebermannsdorfer Gemeinderates stellte die Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises Amberg-Sulzbach, Katharina List, ihr Aufgabenfeld vor. Ein Punkt dabei war die Elektromobilität.

Die Klimaschutzkoordinatoren können die verschieden Handlungsfelder nur anreißen, die Umsetzung müsse bei den Kommunen erfolgen, erklärte List. Bei der bereits abgeschlossen PV-Eigenverbrauchsinitiative seien 100 neue Anlagen mit durchschnittlich 6,5 Kilowattpeak installiert worden. Als laufende Aktion soll die Verbreitung der Elektromobilität intensiviert werden. Dazu gab es reichlich Redebeiträge der Räte, die sich Verbesserungen bei den Ladestellen wünschten, aber auch nicht einsahen, dass der Strom für E-Autos kostenlos abgegeben werde.

Schon viel beigetragen


Als weitere Handlungsfelder nannte List den Energiesparcheck, der von ihrer Stelle angeboten werde, die grüne Hausnummer, ein Projekt zur Integration von Asylbewerbern und barrierefreies Wohnen mit Einbruchschutz. Bürgermeister Josef Gilch führte aus, dass die Gemeinde Ebermannsdorf schon viel zum Klimaschutz beigetragen habe. So wurde in Ebermannsdorf die erste Bürger-PV-Anlage errichtet, für die die Gemeinde auch einen jährlichen Zuschuss leiste.

Auch in Pittersberg werde auf einem gemeindlichen Gebäude eine solche Installation betrieben. Die Straßenbeleuchtungen außerhalb des Hauptortes der Gemeinde wurden auf LED umgestellt. Schule und Kindergarten wurden energetisch saniert, wobei die Lichter ebenfalls auf LED und die Heizung für beide Einrichtungen auf Pellets umgestellt wurden. Als weiteren Gast begrüßte Bürgermeister Gilch Claudia Scharnagl, die neue Inhaberin des Büros Seuß Ingenieure. Ihr Auftrag war es, die Schwachstellen in der Kanalisation des Hauptortes darzustellen, wobei zum Ausdruck kam, dass gerade in der westlichen Hauptstraße Handlungsbedarf bestehe. Das Gemeindeoberhaupt stellte hierzu fest, dass dieses Problem spätestens bei der nächsten Ausweisung eines Baugebietes anstehen werde.

Gemeindeblatt bleibt


Verwaltungsfachwirtin Liane Kern stellte den Räten die Änderungen der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes vor. Da die Gemeinde Ebermannsdorf von den geplanten Änderungen nicht betroffen ist, sei auch keine Stellungnahme der Gemeinde hierzu erforderlich; die Räte sahen das ebenso.

Bürgermeister Josef Gilch stellte die jährlichen Defizite des Gemeindeblattes in den vergangenen sechs Jahren vor, die im Schnitt unter der vor Jahren festgelegten Summe von 4000 Euro blieben. Da das Gemeindeblatt sehr gut angenommen werde, sprach sich das Gremium einstimmig für die Weiterführung in der bisherigen Form aus.

Keine Einwände gab es gegen die eingereichten Bauanträge. Der Bürgermeister informierte zum Schluss über Probleme des Tierheimes, das die Gemeinden auf seine prekäre Situation hingewiesen habe.
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