Die Männer vom Winterdienst müssen früh raus
Sie machen den Weg frei

Stefan Reindl (Bauhofleiter), Bürgermeister Josef Gilch, Thomas Prößl (Landmaschinen Rester), Jens Kobert (Bauhof), Albert Aschenbrenner (Geschäftsleiter), Josef Beer und Helmut Ruscheinski (beide Bauhof) präsentieren Fahrzeuge und Geräte des Winterdienstes. Bild: aps
Vermischtes
Ebermannsdorf
10.02.2016
47
0

Für sie ist um 4 Uhr die Nacht vorbei. Eine Stunde später rücken die ersten Männer vom Winterdienst aus - damit alle anderen sicher zur Arbeit oder in die Schule kommen.

Bürgermeister Josef Gilch ist stolz auf seine Bauhof-Mitarbeiter. Wenn Minusgrade oder Schneefall zu erwarten sind, klingelt der Wecker beim Diensthabenden um 4 Uhr früh. Er prüft dann, ob ein Winterdiensteinsatz nötig ist und verständigt bei Schnee und Eis seine Kollegen.

Ist die Lage unklar, muss der Verantwortliche nach Pittersberg fahren, um vor Ort die Straßenverhältnisse zu prüfen. Um 5 Uhr früh rücken dann die ersten Männer mit Unimog und Lkw aus - auch an Sonn- und Feiertagen. Um 6 Uhr früh folgt ein weiterer Trupp mit dem neuen Kompakttraktor und dem neuen, motorbetriebenen Schneeräumer. Der John Deere ist ein echter Allrounder. In den eisigen Monaten werden Räumschild und Streuer angebaut, mit denen Gehwege und Eingangsbereiche vor Schule, Kindergarten, Rathaus, Friedhof und weiteren gemeindeeigenen Gebäuden von Eis und Schnee befreit werden.

Im Sommer kann der neue Kompakttraktor mit einem Mähwerk ausgestattet werden und ist so das ganze Jahr einsatzfähig. Das Vorgängermodell musste aus Altersgründen in den Ruhestand verabschiedet werden. Für die genannten Geräte wurden insgesamt knapp 40 000 Euro investiert. "Wir überwachen in den kalten Monaten die Wetterverhältnisse ganz genau, um für alle Autofahrer und vor allem für den Schulbus ein sicheres und zügiges Durchkommen zu ermögliche", erklärt Bauhofleiter Stefan Reindl. Dabei hätten die Busstrecken natürlich höchste Priorität.

Bei starkem Schneefall würden die Gemeindestraßen auch mehrmals täglich geräumt. Dabei werde darauf geachtet, dass die Umwelt nicht durch zu viel Salz belastet wird. Obwohl 2011 und 2014 je ein neuer Pritschenwagen angeschafft, 2014 der Unimog ersetzt wurde, 2015 Wasserwart und Klärwärter je ein neues Auto erhielten und nun auch der Kompakttraktor ausgetauscht wurde, sind auch in Zukunft Investitionen in neue Fahrzeuge und Geräte nötig. Verschleiß heißt hier das Stichwort - insbesondere im Winterdienst. "Um nicht plötzlich vor einem großen Berg an Schrottfahrzeugen zu stehen, ist es zwingend nötig, kontinuierlich Fahrzeuge und Geräte zu erneuern", erklärt Bürgermeister Gilch.
Weitere Beiträge zu den Themen: Winterdienst (18)Bauhof Ebermannsdorf (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.