Elisabeth Vogl und Pfarrer Josef Beer beschenken Pittersberg
Die Weihnachtsbotschaft gebastelt

Eine Krippe im Südtiroler Stil haben Haushälterin Elisabeth Vogl und Ruhestandspfarrer Josef Beer für die Pittersberger gebastelt. Bild: gm
Vermischtes
Ebermannsdorf
09.01.2016
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Die Pittersberger haben von Pfarrhaushälterin Elisabeth Vogl und Pfarrer Josef Beer eine neue Krippe im Südtiroler Stil geschenkt bekommen. Natürlich alles echte Handarbeit. Jetzt, zu Dreikönig, ist sie vervollständigt worden.

Pittersberg. Elisabeth Vogl und Pfarrer Josef Beer haben mit sehr viel Akribie, Geschick sowie Talent und ganz sicher auch Geduld im vergangenen halben Jahr dieses Geschenk zu Hause zusammengebastelt. Mit den Heiligen Drei Königen haben sie die Krippe jetzt vervollständigt. Die Nikolauspfarrei wird damit sicher lange viel Freude haben.

Blickfang in der Kirche


Die Krippe steht schon seit der Adventszeit in der Mitte des Kirchenschiffs und zog so die Blicke auf sich. Entstanden ist dieses Kunstwerk nach Auskunft seiner beiden Erbauer aus dem Gedanken an den ganz normalen Alltag der "kleinen" Leute und des dörflichen Lebens der Menschen vor gut 2000 Jahren wie auch von heute. So schaut zum Beispiel der Bauer gerade aus dem Heustadl und sieht, dass ein besonderes Kind im Stall geboren wurde. Die Bäuerin ist gerade beim Brotbacken.

Unweit des Stalles unterhalten sich Nachbarn, der Gemüsehändler des Ortes ist beim Verkaufen, eine Katze und zwei Mäuschen finden sich neben den Hirten mit ihren Schafen am Ort des Geschehens. Gockel und Hühner, ein wachsamer Hund und sogar Tauben unter dem Dachvorsprung des Stalles komplettieren die Szene.

Von Hand bemalt


Viele Figuren wurden bekleidet, kaschiert und von Hand bemalt. Die Stoffe, so verraten die beiden Krippenbauer, wurden genäht und der Stabilität halber mit Leimwasser getränkt. Etliche Teile von Stall und Hofstelle sind selbst gebastelt - zum Beispiel die Dachschindeln oder die Holzdachrinnen. Stall und Hütte bestehen aus Styrodur-Material.

Zuletzt kamen die Könige


Die Besonderheit des Pfarrei-Geschenks des Ruhestandsgeistlichen und seiner Köchin ist: Der Stall mit Hofstelle wurde im Advent zunächst ohne das heilige Paar und das Kind aufgebaut - das geschah erst am 24. Dezember.

Die Heiligen Drei Könige, wie früher mit alten Ministrantengewändern bekleidet, ergänzen die Darstellung erst seit dem Dreikönigstag, weil die Sterndeuter damals eben auch erst später nach Bethlehem kamen.
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