Erstaunt über Nein-Stimmen

Vermischtes
Ebermannsdorf
14.02.2016
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Seit vielen Jahren wird in fast jeder Bürgerversammlung der Wunsch geäußert, dass das noch fehlende Stück Gehweg von der Ampel hinauf zum Erzweg ausgebaut wird. Jetzt könnte es bald so weit sein.

Ebermannsdorf. (wec) Wegen anderer dringender Projekte und weil ja die Straße "Amberger Weg" fast parallel zur Hauptstraße verläuft und auch von Fußgängern genutzt werden könnte, wurde dieses Anliegen bisher immer wieder verschoben. Nun aber seien immer mehr Leute zu sehen, die am Bankett entlang der Hauptstraße gehen. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, endlich dieses letzte Stück Gehweg fertigzustellen, sagte Bürgermeister Josef Gilch beim Ortstermin der CSU-Gemeinderäte.

"Die Sicherheit unserer Kinder muss uns diese Investition von etwa 180 000 Euro wert sein", bekräftigte Erich Meidinger die Haltung der Ebermannsdorfer CSU. Seniorenbeauftragter Hans Bauer unterstrich, dass auch die Senioren sichere Wege benötigten. Gerade wer vom Dorf zum Radweg nach Lengenfeld wolle, brauche diesen neuen Gehweg.

Deshalb zeigten sich alle Anwesenden sehr erstaunt über das Abstimmungsverhalten des SPD-Gemeinderates Martin Schaller und des FW-Gemeinderates Christian Elsner, die beide in der jüngsten Sitzung gegen den Bau dieses Bürgersteigs gestimmt hatten.

Kosten nicht umlegen


Hermann Sturm machte deutlich, dass die Kosten des Weges grundsätzlich auf die Anlieger der Hauptstraße umgelegt werden könnten, die CSU das aber ablehne, da dies bisher bei allen Gehwegen so gehandhabt worden sei. Dem stimmte Hans Vornlocher ebenfalls zu: "Was in Pittersberg gilt, muss auch in Ebermannsdorf gelten."

Thomas Wiedenbauer mahnte, nicht an der falschen Stelle zu sparen und deshalb nur einen "Mini-Gehsteig" anzulegen. Er müsse mindestens so breit sein, dass man bequem zu zweit nebeneinander gehen könne. Mit einem Gehweg hätte dieser Bereich dann eher "Orts-Charakter" und führe sicherlich auch zu einer Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit. Der Gehsteig auf der anderen Seite der Hauptstraße werde dann Teil des Projekts "Neue Mitte", da man dort die Zufahrten und Anschlüsse berücksichtigen müsse, erklärte Bürgermeister Gilch.
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