Feuerwehr Pittersberg gedenkt Kriegsopfern
Birkenkreuz und Helm

Am Kriegerdenkmal wurde durch die Wehr und die Pfarrgemeinde der Millionen von Toten beider Weltkriege im Gebet sowie in der Stille gedacht. Die Jugendblaskapelle St. Konrad begleitete. Bild: gm
Vermischtes
Ebermannsdorf
12.11.2016
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Pittersberg. Die Feuerwehr Pittersberg gedachte vorgezogen ihrer Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, aber auch der Millionen ziviler Opfer der schrecklichen Geschehnisse in der zurückliegenden Zeit. Am geschmückten Kriegerdenkmal ließ es sich der 77-jährige FFW-Veteran Josef Boßle - wie all die Jahre zuvor - nicht nehmen, für ein für einen Soldatenfriedhof typisches Grab mit Birkenkreuz und Stahlhelm zu sorgen.

Pfarrer Herbert Grosser feierte mit zahlreichen Gläubigen den Gedenkgottesdienst in der Nikolauskirche, die Jugendblaskapelle St. Konrad Ebermannsdorf unter der Führung von Josef Lobenhofer begleitete musikalisch. Jung-Feuerwehrleute übten sich als Messdiener und übernahmen die Fürbitten. Der Seelsorger erinnerte in seiner Predigt an das viele Leid der beiden Weltkriege. Er stellte allen die Frage: Glaubst du an die Auferstehung? Jesus selbst sage aufgrund der Überlieferung Israels souverän: "Ja." Wir Menschen, so der Pfarrer, könnten auf Gott vertrauen.

Bürgermeister Josef Gilch dachte am Ende zurück an die damaligen Soldaten der irrsinnigen Kriegsgeschehnisse und verlas Feldbriefe von Söhnen deutscher Familien. Stellvertretend für viele andere Schauplätze nannte Gilch die etwa zehnmonatige Hölle von Verdun des Ersten Weltkriegs. Am ausgeleuchteten Kriegerdenkmal, umsäumt von allen Vereinsfahnen des Ortes, legte Gilch einen Kranz nieder. Die Blaskapelle übernahm den musikalischen Teil.
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