Geld aus München
140.000 Euro für Sanierung der Kirche St. Johannes

Bild: Hartl (Archiv)
Vermischtes
Ebermannsdorf
15.04.2016
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Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst macht den Geldbeutel auf. Heraus kommen 140.000 Euro für die Kirche St. Johannes der Täufer in Ebermannsdorf.

„Ich freue mich sehr, dass wir für die Instandsetzung der Filialkirche St. Johannes der Täufer in Ebermannsdorf 140.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege bereitstellen können“, sagte der bayerische Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser wunderbaren Barockkirche aus dem frühen 18. Jahrhundert.“

Das Dachwerk und die Ausstattung der Kirche zeigen erhebliche Schäden. Die Sanierungsmaßnahme dienen laut der Mitteilung aus dem Staatsministerium der Gesamtinstandsetzung des Baudenkmals.

Die Filialkirche St. Johannes der Täufer in Ebermannsdorf wurde in den 1720er Jahren erbaut. Sie befindet sich südlich des Schlosses Ebermannsdorf. Kennzeichnend für das Äußere der Kirche sind ihr rechteckiges Langschiff, das Mauerbestände eines Vorgängerbaus enthält, und das große Mansarddach. Dieses für den Barock typische Dach über einer rechteckigen Grundrissstruktur findet man in der Oberpfalz nur selten. Im Innenraum verfügt die Kirche St. Johannes der Täufer über eine reiche Ausstattung.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verwaltet und vom Freistaat und den Kommunen getragen. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wird die Instandsetzung der Filialkirche St. Johannes der Täufer fachlich begleiten. Eigentümerin des Baudenkmals ist die Katholische Kirchenstiftung Ebermannsdorf.
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