Kreisjugendring wirbt für seine Angebote
Demnächst auch Pizza-Ofen zum Ausleihen

KJR-Vorsitzende Conny Bäuml (Zweite von links), Bürgermeister Josef Gilch (Vierter von links) und Jugendbeauftragter Erich Meidinger (Achter von links) beim Jugendforum mit den Vertretern der Vereine und Gruppierungen, die einen Zuschuss für ihre Jugendarbeit erhielten. Bild: wec
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Ebermannsdorf
18.02.2016
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Vertreter sämtlicher Vereine und Gruppierungen mit jugendlichen Mitgliedern nahmen sich die Zeit für das Jugendforum in der Aula der Grundschule. Erich Meidinger, der Jugendbeauftragte der Gemeinde, bedauerte allerdings, dass kein einziger Jugendlicher ohne Funktion dabei war.

Vermutlich, so seine Schlussfolgerung, liege das daran, dass die jungen Leute es sehr gut einschätzen könnten, was von ihren Wünschen tatsächlich verwirklicht werden könne. So, wie beispielsweise vor wenigen Jahren der Skaterpark, der in der Verlängerung des Kirwaplatzes aus einem im Jugendforum geäußerten Wunsch entstanden ist.

Zu Meidinger gesellten sich Bürgermeister Josef Gilch und die Vorsitzende des Kreisjugendrings (KJR), Cornelia Bäuml. Sie äußerte den Wunsch, mehr Kontakt zu den Jugendlichen zu bekommen: Sie und der Kreisjugendring wollten wissen, "wo der Schuh drückt". Bäuml verteilte die neuen Programmhefte des KJR und wies auf die Jugendleiterschulungen im Herbst hin.

Neben der Frucht-Bar, die sich auf diversen Events bereits sehr gut etabliert habe, werde es demnächst einen Pizza-Holzofen zum Ausleihen geben, kündigte die KJR-Vorsitzende an. Mit einer School's-out-Party im Hockermühlbad zum Ende des Schuljahrs biete der Kreisjugendring mit verschiedenen Bands und einem Unterhaltungsprogramm von Wasserwacht und anderen eine kostenfreie Veranstaltung für alle jungen Leute im Landkreis an. Wer möchte, könne hier nach Absprache mit dem KJR auch einen Infostand aufbauen.

Bäuml wies darauf hin, dass bei der Antragstellung von Fördergeldern Fristen einzuhalten sind. Grundsätzlich sei genügend Geld zum Verteilen im Topf - es fehlten jedoch oft die Anfragen danach. Wer also eine gute Idee für seinen Verein in die Tat umsetzen wolle und dafür noch einen finanziellen Zuschuss benötige, sollte ebenfalls mit dem Kreisjugendring in Kontakt treten.

Blick in die ZukunftEbermannsdorfs Jugendbeauftragter Erich Meidinger blickte beim Jugendforum auf die Geburtenentwicklung der vergangenen Jahre zurück: Die Zahl der Neubürger pendele sich bei ungefähr 15 ein. Für die Vereine sei es damit nicht schwer, sich die Zukunft auszumalen. Fußballmannschaften würden ebenso schwierig, wie spezielle Angebote für nur eine Altersklasse.

Bürgermeister Josef Gilch bezifferte die Gesamtzahl der Jugendlichen im Gemeindebereich mit 248. Für jeden einzelnen gebe es zehn Euro Zuschuss für die Vereine. Die Gemeinde strebe für die jungen Leute eine öffentliche Buslinie Richtung Schafhof an, damit diese auch ohne Führerschein ihren Ausbildungsort im Industriegebiet erreichen können: Dieses Vorhaben stieß auf allgemeine Zustimmung im Forum. Immerhin gibt es in Schafhof bereits mehr als 800 Arbeitsplätze. Gilch überreichte jedem Vereinsvertreter entsprechend der Anzahl Jugendlicher den zehnfachen Euro-Betrag als Jugendförderung. (wec)
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