Krippenspiel an der Kreither Marienkapelle
Der Zauber der Heiligen Nacht

Das Wunder der Heiligen Nacht ist geschehen, Gottes Sohn ist geboren: Engel verkünden die frohe Botschaft und die Hirten staunen. Bild: gm
Vermischtes
Ebermannsdorf
24.12.2015
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Stille umgab die beleuchtete Marienkapelle in Kreith, als dort die altbekannte Geschichte ihren Lauf nahm: Die Dorfgemeinschaften Pittersberg und Kreith machten in einem Krippenspiel die Geburt des Erlösers im Stall von Bethlehem erlebbar.

Pittersberg/Kreith. Bei ihrem Sing- und Schauspiel zu den Geschehnissen der Heiligen Nacht nutzten der Pittersberger Singkreis, die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur sowie die Feuerwehr von Kreith die wichtige Tugend des harmonischen Miteinanders. Hildegard und Georg Pürzer waren die Initiatoren. Sie sind auch sonst die Bindeglieder zwischen Pittersberg und Kreith schlechthin.

Der Kapellenplatz in Kreith war bei der Dorfweihnacht voll von Besuchern. Viele Hände der Kreither Wehr um Herbert Messer, Martin Bösl, Hubert Pürzer sowie Heinz Schmid waren schon im Vorfeld fleißig gewesen und machten so das Krippenspiel möglich. Der "Esel" im Stall, das Therapiepferd von Diana Breitschaft, wieherte teils so laut, dass es in der feierlichen Stille weit über den Ort hinaus zu hören war.

Der Singkreis unter der Leitung von Marianne Boßle und mit Otto Stangl an der Zither läutete das Spiel ein, während Maria und Josef (Hildegard Pürzer und Michael Götz) auf Herbergssuche gingen und am Ende im Stall landeten, wo dann Gottes Sohn geboren wurde.

Der Singkreis machte auf das Wunder dieser Nacht mit dem Andachtsjodler und dem Lied "Jetzt kommt die heilig Weihnachtszeit" aufmerksam. Pfarrer Josef Fromm trug an der hell erleuchteten Marienkapelle das Weihnachtsevangelium vor und lud alle zum Vaterunser-Gebet ein, um danach den Weihnachtssegen zu spenden.

Das Duo Otto und Frieda mit Zither schenkte dem Gottesknaben in der Krippe ebenso ein leises Lied wie der Singkreis. "A Weihnacht wie's früher war" der Sänger und der gemeinsam gebetete "Engel des Herrn" beim Läuten des Kapellenglöckleins beendeten die besinnliche Stunde, an die sich alle sicher noch lange erinnern werden. Im Feuerwehrheim machten es sich die Teilnehmer dann noch bei Stollen, Glühwein und Rostbratwürsten der FFW gemütlich.
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