Romantische Weihnacht unter der Burg
Ebermannsdorf feiert ganz urig

Alpakas ließen sich streicheln und füttern bei der romantischen Weihnacht unter der Burg in Ebermannsdorf. Bild: wec (2)
Vermischtes
Ebermannsdorf
10.12.2015
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Schnee gab es diesmal zwar keinen. Dafür war es trocken - auch das hat seinen Vorteil beim Besuch eines Weihnachtsmarkts. Ebermannsdorf bietet eine besondere Variante.

Das urige Ambiente der romantischen Weihnacht unter der Burg zog auch heuer wieder sehr viele Besucher auf den Schlossberg. Der Boden war üppig mit Stroh ausgelegt, so dass die Gäste trockenen Fußes an den vielen Buden vorbei schlendern konnten. Im großen Stadl boten Handwerker aus dem Vilstal und dem Landkreis weihnachtliche Waren an, alle selbst hergestellt. Die Palette reichte von Holzarbeiten über Gestricktes, Genähtes bis zu, einem aktuellen Trend folgend, bewusst rostigen Blechartikeln. Es gab fruchtige Liköre, Krippenfiguren und Stroh- oder Papiersterne.

Suppe am Lagerfeuer


Obwohl der Rundgang durch den Markt nicht allzu lange dauerte, nahmen die Gäste gern die große Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten an: Sie wärmten sich mit Kartoffelsuppe von den Burgschützen, die über dem Lagerfeuer brodelte und genossen deftige Brote mit Schmalz oder anderen Aufstrichen vom Historischen Verein. Die beliebte Bratwurstsemmel der CSU war ebenso gefragt wie frisch gebackene Crêpes und Waffeln. Dazu gab's Glühwein der Jungen Union mit oder ohne Schuss und andere Getränke. Die Organisatoren zeigten sich am Ende mit dem Besuch - und dem Ergebnis in der Kasse - sehr zufrieden.

Aber es gab nicht nur Feines für Augen und Mund - auch die Ohren wurden verwöhnt mit adventlichen Melodien. Bürgermeister Josef Gilch begrüßte auf dem Schlossberg die zahlreichen Interpreten, die an beiden Tagen im Wechsel auf der Bühne ihre Einlagen zu Besten gaben. Die Kindergartenkinder begeisterten mit Musik und Tanz, man hörte Blechmusik von der Jugendblaskapelle St. Konrad und die Jagdhornbläser aus Amberg. Angenehm rockig klangen die Songs der Ebermannsdorfer Crackers and Friends. Im oberen Teil des Stadls konnten sich die Verfrorenen aufwärmen, sich die Gesprächigen austauschen und sich die "obenrum Nackerten" mit Strickmützen versorgen. Handgearbeitete Gotteslob-Engel und Alu-Sterne Marke "Upcycling" füllten die Kassen beim Stand der Sterntaleraktion für die Johanneskirche.

Streicheln erlaubt


Der Nikolaus hatte zwar viel zu tun an diesem Adventssonntag, besuchte den Markt aber trotzdem mitsamt seinem Christkindl. Außer weisen Worten hatte er kleine Päckchen für die Kinder dabei. Ein besonderes Schmankerl waren heuer die beiden Vierbeiner im kuschelig warmen Alpakapelz, die sich am Sonntagnachmittag geduldig von den Kindern streicheln und füttern ließen. Mit Einbruch der Dunkelheit nahmen viele die Gelegenheit wahr, in der Johanneskirche den Impulsen zur Adventszeit zu lauschen.
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