Unfallauto zunächst verschwunden
Mit 2 Promille in die Pampa

Vermischtes
Ebermannsdorf
17.12.2015
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Zuerst fiel der Astra des Schlangenlinienfahrers auf der B 85 auf wie ein bunter Käfer. Doch nach seinem Unfall fand man ihn plötzlich nicht mehr. Davongeflattert?

Die Meldung ging am Donnerstag gegen 1.30 Uhr bei der Einsatzzentrale der Polizei im Regensburger Präsidium ein: Einem Verkehrsteilnehmer war ein Opel Astra aufgefallen, der ab dem Haidweiher munter Schlangenlinien fuhr.

Die Regensburger beorderten eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Amberg dorthin. Die musste erst einmal suchen, denn der Zeuge hatte den Astra, der an der Stundensäule in Richtung Schwarzenfeld abgebogen war, aus den Augen verloren.

Die Polizisten fanden den Wagen schließlich auch: zehn Meter neben der Straße in den Büschen. Der 27-jährige Fahrer saß noch am Steuer. Er hatte sich bei dem Unfall leichte Gesichtsverletzungen zugezogen. Von seiner auffälligen Alkoholfahne konnten allerdings auch die nicht ablenken. Ein Test ergab - nicht ganz überraschend - einen Wert von 2 Promille. "Dies dürfte auch der Grund für das Abkommen von der Straße und den Ausritt in die Pampa gewesen sein", vermutet Polizeisprecher Peter Krämer. Jedenfalls brachte der Rettungsdienst den 27-Jährigen in das Amberger Klinikum, wo neben der ambulanten Behandlung auch gleich eine Blutentnahme anstand.

Bagger rückt an


Der Opel Astra trug einen Totalschaden davon. Er wurde abgeschleppt. Da Öl und andere Betriebsstoffe ausgelaufen waren, rückten die Feuerwehren aus Pittersberg und Diebis an. Sie sicherten die Unfallstelle ab und kümmerten sich um die ausgelaufenen Flüssigkeiten. Das Wasserwirtschaftsamt veranlasste, dass an der Unfallstelle das Erdreich ausgebaggert wurde.

Den Führerschein des 27-Jährigen beschlagnahmte die Polizei. Sie hat laut Peter Krämer derzeit keine Hinweise, dass durch dessen unsichere Fahrweise weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet worden wären.
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