Kinder lernen Brauch des Kräuterbindens
Schutz für Haus und Hof

Christine Heinl zeigte den Kindern das Kräuterbinden. Bild: soj
Freizeit
Ebnath
22.08.2016
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Die Katholische Erwachsenenbildung (KAB) lud Kinder und Jugendliche zum Kräuterbinden ein. Unter Anleitung von Christine Heinl band jedes Kind seinen eigenen Kräuterbuschen. Dafür verwendeten die Kleinen bis zu 40 verschiedene Kräuter und Blumen. Den Kindern wurde Ursprung und Zweck des Bindens nähergebracht. Christine Heinl erklärte, wie die Jünger Jesu das Grab Marias leer fanden, nur Rosen und Lilien waren darin und alles duftete nach Blumen und Kräutern, die vor dem Grab gewachsen waren. Heinl erklärte ihnen auch, wie und wo der Buschen nach der Weihe aufbewahrt werden kann: Die Kräuter werden heute noch nach dem Trocknen im Stall zum Schutz der Tiere aufgehängt. Außerdem sollen sie vor schweren Unwettern beschützen.

Danach butterten die Kinder in kleinen Gläsern ihre eigene Butter aus, die sie gleich zusammen mit Kräutern auf selbstgebackenem Brot probierten.
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