Weihnachtskonzert in der Ebnather Pfarrkirche St. Ägidius
Stehende Ovationen

Der Kirchenchor unter der Leitung von Gerhard Kuhbandner lieferte in St. Ägidius eine Glanzleistung ab. Bild: soj
Kultur
Ebnath
30.12.2015
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Volkstümlich, klassisch und modern. Ein bunter Strauß besonderer Melodien erklang beim Weihnachtskonzert in der Ebnather Pfarrkirche St. Ägidius.

Die Fichtelgebirgskapelle unter Leitung von Dr. Tanja Engelmann eröffnete mit dem "Bozener Hirtenlied". Der Kirchenchor, Leitung Gerhard Kuhbandner, folgte mit "Was soll das bedeuten, es taget ja schon" aus Böhmen. Anschließend sang Tenor Alfons Eichhorn das Weihnachtsevangelium nach Johannes. Das Blockflötentrio Johanna König, Bärbel Ponader und Thomas Knott spielte "Benedictus" aus der Waldlermesse.

"Die Flotten Saiten" aus Nagel und der Kirchenchor, unterstützt vom Streicherensemble, trugen die "Christkindl-Messe" von Dr. Adolf Eichenseer und Fritz Morgenschweis vor. Die Fichtelgebirgskapelle erfreute mit "Maria durch ein Dornwald ging" und einem "Mettenjodler". Die Freude der Weihnacht kam mit den Stücken "In dulci jubilo", vorgetragen von den Männerstimmen des Chors und begleitet vom Streicherensemble und zwei Querflöten (Sabine Enders, Stefan Schmid) und "Fröhliche Weihnacht überall" in einem Satz des britischen Komponisten Christopher Tambling für zwei Solostimmen und Orgel, vorgetragen von Nadine Prechtl, Karin Kuhbandner und Berthold Strahl. Doris Kütük, Gesangslehrerin aus Nagel, begleitete ihre Schülerinnen Melissa Voit, Nadine Prechtl, Karin Kuhbandner und Sieglinde Kusche-Konrad am Klavier beim Spiritual "I've got peace like a river" und "Still" des amerikanischen Komponisten Reuben Morgan.

Beschwingtes bot die Fichtelgebirgskapelle mit "White Christmas" und dem wunderschönen "The young Amadeus", basierend auf Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur. Das Flötentrio erfreute die Zuhörer mit "Engel auf den Feldern singen", "Winterwonderland" und "The little drummer boy".

Eine der bekanntesten weihnachtlichen Kompositionen brachten Kirchenchor, Streicherensemble und Querflöten mit "Transeamus usque Bethlehem" von Joseph Schnabel zu Gehör, gefolgt von "Als die Welt verloren", einem Weihnachtslied aus Polen, und "Vom Himmel hoch o Engel kommt" für vierstimmigen Chor und Soli. Nadine Prechtl und Karin Kuhbandner sangen, begleitet von Doris Kütük am Klavier, "All things bright and beautiful" des englischen Komponisten John Rutter.

Doris Kütük und Karin Kuhbandner brachten den "Abendsegen" aus der Märchenoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck, an der Orgel begleitete Berthold Strahl. Nach einem Menuett von den "Flotten Saiten" und dem "Lobgesang" der Fichtelgebirgskapelle folgte die "Heilige Nacht" von Friedrich Reichardt für vierstimmigen Chor.

Dompfarrer Harald Scharf bedankte sich bei allen Mitwirkenden für das wundervolle Konzert und spendete den Schlusssegen. Nach dem gemeinsamen "O du fröhliche" bedankten sich die begeisterten Zuhörer mit stehenden Ovationen.
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