An Aufgaben kein Mangel

Es ist vorrangiges Ziel, den Schulstandort Ebnath zu sichern.
Lokales
Ebnath
27.11.2014
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Der demografische Wandel liegt Bürgermeister Manfred Kratzer besonders am Herzen. Ein Projekt mit den Nachbargemeinden ist dafür ein bedeutender Baustein. Aber auch etliche andere aktuelle Themen beschäftigen die Ebnather.

Arbeitsfelder, die seit seinem Amtsantritt vor sechseinhalb Monaten neu angegangen, weiter vorangetrieben oder abgeschlossen wurden, sprach das Gemeindeoberhaupt bei der Bürgerversammlung vor etwas mehr als 50 Zuhörern im Rathaus an.

Viel Geld für Straßen

Neben dem Demografieprojekt mit den Nachbargemeinden Brand, Neusorg, Pullenreuth und der Stadt Waldershof nannte Kratzer die baulichen Pflichtaufgaben der Kommune. So laufen zurzeit Vorarbeiten zu Straßen-, Gehsteig- und Kanalsanierungen. Eine erste Bestandsaufnahme in der Ring-, Schul-, Sonnen-, Blumen-, Garten-, Kösseinestraße und dem Kalvarienbergweg habe Kosten von 453 000 Euro bis 1 396 000 Euro prognostiziert, dazu kämen noch Ausgaben für Gehwege in Höhe von 16 000 Euro.

Aber auch ein sauberes Ortsbild mit Hilfe des Bauhofs gestalten, sei eine wichtige Aufgabe. Dazu gehören gutes Werkzeug und Hilfsmittel. Die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden soll gepflegt werden. Bei der Schule sei es vorrangiges Ziel, den Standort zu sichern. Derzeit besuchen 35 Ebnather Kinder die Grundschule, 17 die Mittelschule. Die Kosten für das Jahr 2014 für die Gemeinde lagen für die Mittelschule bei 41 250 Euro, für die Grundschule bei 66 150 Euro. Im Schulhausbereich stehen demnächst auch Sanierungen an, wie Fassade, Treppe, Dach oder Heizung. Damit die Turnhalle wieder als Versammlungsstätte für die Vereine genutzt werden kann, nimmt die Gemeinde für die Umgestaltung 26 500 Euro in die Hand.

Dank für Ehrenamt

Den Kindergarten und die Krippe besuchen zurzeit 48 Mädchen und Buben. Kosten für den 16-monatigen Haushalt: 96 500 Euro. Hier dankte der Bürgermeister den Personen, die im Projekt "Wir für Ebnath" ehrenamtliches Engagement im Kinderhaus zeigen.

Bürgermeister Manfred Kratzer hob die gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein heraus. Sowohl das Fest "Ebnath feiert 3-fach" als auch der Weihnachtsmarkt seien Veranstaltungen, die den Ort über die Grenzen hinaus bekannt machten. Bezüglich Sicherheit sprach Manfred Kratzer die kürzlich für rund 9000 Euro angeschaffte Wärmebildkamera für die Feuerwehr an. Unter der Überschrift Freizeit und Tourismus nannte der Bürgermeister die Neugestaltung des Internetauftritts der Gemeinde, die Werbung in den Tourismuszentralen im Fichtelgebirge und im Steinwald. Auch der Anziehungspunkt Freibad Selingau müsse erhalten und eventuell ausgebaut werden, er denke dabei bereits an eine Bowlingbahn, einen Grillplatz und den Ausbau eines richtigen Kiosks.

Senioren gestalten mit

Kratzers Dank galt den vielen Senioren, die aktiv die politische und kirchliche Gemeinde mitgestalten. Beim Friedhof sei der Aufbau der eingestürzten Mauer geplant, was zirka 50 000 Euro koste. Im Leichenhaus sei das WC erneuert worden, beim Friedhofaufgang soll ein Geländer angebracht werden.

Fragen der Zuhörer betrafen die Aufstellung von Altkleidercontainern im Gemeindebereich, den Unterhalt des Fahrradweges oder Sanierungen von Gemeindestraßen.
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