An sieben Altären

Es war anstrengend, aber auch erbaulich. Die Pilger aus Ebnath und Neusorg versammelten sich vor der berühmten Wallfahrtskirche in Gößweinstein. Bild: soj
Lokales
Ebnath
26.09.2015
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Tradition trifft Andacht. Die Pfarrei Ebnath trat mit vielen Gläubigen unter Leitung von Pfarrer Pater Anish George und Pfarrgemeinderatssprecher Hans Enders die von den Vorfahren initiierte Wallfahrt nach Gößweinstein an. Wie jedes Jahr beteiligte sich auch eine Gruppe aus Neusorg.

Ein Bus brachte die Gläubigen nach Pottenstein, wo es bei herrlichem Spätsommerwetter gemeinsam Richtung Gößweinstein ging. Die Gläubigen zogen, nachdem sie ein Pater am Ortseingang empfangen hatte, mit dem Bild der Heiligen Dreifaltigkeit singend und betend in die berühmte Wallfahrtskirche in Gößweinstein ein.

Nach dem Mittagessen wurden an den einzelnen Stationen der Kreuzweg und eine Marienandacht an der Grotte der Marienkirche abgehalten. Einige Wallfahrer beteten noch an den sieben Altären der Wallfahrtskirche für die verschiedenen Anliegen. Ein Höhepunkt des Pilgergangs war der Wallfahrergottesdienst, der in diesem Jahr von der Blaskapelle Thurndorf mitgestaltet wurde. Im nächsten Jahr übernimmt das im Wechsel wieder die Ebnather Fichtelgebirgskapelle. Pater Anish George bedankte sich bei den Vorbetern Hans Enders und Alois Vetter sowie bei den Trägern des Bildes und des Lautsprechers, nämlich bei Erwin Kastner, Alfred Würstl, Josef Söllner und Josef Schraml. Die Verantwortlichen waren mit der Teilnehmerzahl zufrieden. Dennoch sollen im nächsten Jahr jüngere Teilnehmer gewonnen werden, um auch künftig die alte Tradition aufrecht zu erhalten.
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