Begeisterung ist ansteckend

Die Ebnather Vereine dankten dem ehemaligen Gemeindeoberhaupt Herbert Rubenbauer für sein Engagement. Auf dem Bild (von links) Bürgermeister Manfred Kratzer, Annemarie und Herbert Rubenbauer und die Vorsitzende des Vereinsausschusses, Judith Zaus. Bild: soj
Lokales
Ebnath
18.10.2014
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Applaus gab es für den früheren Ebnather Bürgermeister Herbert Rubenbauer. Es waren die Vorstände der Vereine, die kräftig klatschten. Sie dankten dem "Ehemaligen" für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Bei der Verabschiedung von Herbert Rubenbauer während des Vorständetreffens dankte die Vorsitzende des Vereinsausschusses, Judith Zaus, dem früheren Bürgermeister für die sechsjährige gute Zusammenarbeit.

"Du hast als Bürgermeister immer ein offenes Ohr für die Vereine gehabt. Es gab viele Höhen und auch manche Tiefen, aber du hast uns immer weitergeholfen und ein gut funktionierendes Vereinsleben immer als eine wichtige Angelegenheit betrachtet", sagte sie. Bürgermeister Manfred Kratzer sprach den Dank der Gemeinde aus.

Madonna und Kerze

Sichtlich gerührt nahm Herbert Rubenbauer die Geschenke der Vereine entgegen: eine geschnitzte "Schwarze Madonna" sowie eine Kerze mit Ebnather Wahrzeichen und den Namen sämtlicher Vereine auf der Rückseite. Für Ehefrau Annemarie gab es einen Blumenstrauß.

Herbert Rubenbauer dankte den Vereinsvorsitzenden für die Geschenke, die einen Ehrenplatz erhalten werden. Er betonte, dass er als Gemeindeoberhaupt die Zusammenarbeit mit den Vereinen immer mit viel Leidenschaft gepflegt habe. Er sei nach wie vor der Meinung, dass das Zusammenleben in einer kleinen Gemeinde nur gut funktioniere, wenn die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt innerhalb der Vereine gut gelinge.

Er wünschte allen Ebnather Vereinen viel Begeisterung bei ihrer Arbeit und viel Resonanz aus der Bevölkerung. "Nur wer selber begeistert ist, kann andere damit anstecken", betonte Herbert Rubenbauer. Die Anwesenden bedankten sich mit einem kräftigen Applaus für dessen Engagement für die Vereine.

Beim Vorständetreffen stand neben der Verabschiedung des ehemaligen Bürgermeisters die Terminplanung für 2015 auf dem Programm. Nachdem Amtsnachfolger Manfred Kratzer die zahlreichen Vorstände begrüßt hatte, ging die Vorsitzende des Vereinsausschusses, Judith Zaus, auf die Termine für 2015 ein. Reinhardt Müller berichtete, das Zwerglfest habe einen beachtlichen Überschuss von 7907 Euro erbracht. Bürgermeister Manfred Kratzer schlug vor, einen Teil des Überschusses für den Kauf einer neuen Rutsche für den Kinderspielplatz auszugeben. Spendabel zeigten sich die Ebnather SPD und CSU, die je 200 Euro für die neue Rutsche als Spende zur Verfügung stellen. Eberhard Söllner, der Vorsitzende des Gewerbevereins, teilte mit, dass sich auch zahlreiche Ebnather Geschäfte mit Spenden an dem neuen Spielgerät beteiligen, etliche Zusagen der Ebnather Geschäftswelt lägen bereits vor. Der Rest der zirka 4300 Euro kostenden Rutsche werde nach einstimmigem Beschluss der Vereinsvorstände aus dem Gewinn des Zwerglfestes beigesteuert. Bürgermeister Manfred Kratzer zeigte sich erfreut über große Spendenbereitschaft der Ebnather Vereine und Geschäfte.
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