Casper folgt Würstl

Peter Casper legt den Amtseid als neuer Gemeinderat ab.
Lokales
Ebnath
07.10.2015
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Peter Casper (AWE) ist neuer Gemeinderat in Ebnath. Nach dem Abschied seines Fraktionskollegen Michael Würstl legte er als Listennachfolger vor Bürgermeister Manfred Kratzer den obligatorischen Amtseid ab.

Kratzer gab dem neuen Kollegen ein paar Worte für dessen kommunalpolitischen Weg mit: "Abgekoppelt von allen politischen Richtungen sollten wir im Gemeinderat mit unseren Beratungen und Beschlüssen nur einem Ziel dienen - dem Wohl unserer Gemeinde." Dabei sei vor allem eines sehr wichtig - die Ruhe. Und der Bürgermeister weiter: "Ich bitte dich, persönliche Angriffe zu unterlassen - sie vergiften und vernebeln nur den Ausblick auf ein gemeinsames Ziel". Er bat um eine gute Zusammenarbeit.

Dank für 17 Monate

Zuvor hatte Bürgermeister Kratzer Michael Würstl aus dem Gemeinderat verabschiedet. Nach 17 Monaten stellte dieser sein Mandat zur Verfügung. "Ich möchte dir heute für deine Arbeit danken. In dieser Zeit hast du gemerkt, dass man zur Ausübung dieses Amtes viel Kraft und Zeit benötigt. Es ist schade, dass du dein Ehrenamt aufgibst", so der Bürgermeister. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er Würstl das Ehren-Segel der Gemeinde Ebnath.

Anschließend stimmten auch die Fraktionen von CSU und SPD der Neubesetzung der kommunalen Ausschüsse durch den neuen AWE-Gemeinderat Peter Casper zu, der damit die Ämter einnimmt, die bisher Michael Würstl inne hatte: Bau- und Umweltausschuss (Mitglied), Haupt- und Finanzausschuss (Vertreter), Rechungsprüfungsausschuss (Mitglied), Kindergartenausschuss (dritter Vertreter).

Einstimmig erkannten die Räte anschließend die von der Verwaltung vorgelegte Berechnung für die Beiträge zur Entwässerung bei Neubauten an. Die neue Kalkulation ergab 16,99 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche (vorher 16,98) und 1,39 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche (vorher 1,25 Euro). Die Berechnung für den Beitrag für Grundstücksanschlüsse ergab; 3,58 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche (vorher 3,45) und 0,46 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche (vorher 0,31 Euro).

Einstimmig erkannte das Gremium die Kalkulation für den dritten Verbesserungsbeitrag für die Entwässerungseinrichtung der Gemeinde für die Maßnahmen "Selingau" und "Witzlasreuther Weg" an. Zunächst war bei Baubeginn mit einem Kostenaufwand von 386.841 Euro gerechnet worden. Nachdem der Gemeinderat im letzten Jahr beschlossen hatte, die Kanalbaumaßnahme Schmutzwasserkanal und Oberflächenwasserkanal nicht auszuführen, da kein Fremdwasseranteil mehr festgestellt werden konnte und weil sich die Baukosten im Witzlasreuther Weg und Selingau erfreulicherweise nach unten bewegt haben, verringerten sich die Kosten um 111 200 Euro.

Das hat für die Bürger den erfreulichen Vorteil, dass die noch ausstehende dritte Rate wesentlich geringer sein wird als ursprünglich berechnet. Die neue Kalkulation sieht 1,07 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche und 0,15 Euro pro Grundstücksfläche vor. Die Satzung wurde einstimmig abgeändert.
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