Dr. Jochen Geisler seit 25 Jahren Arzt in der Gemeinde
Ebnath statt Föhr

Dr. Jochen Geißler zusammen mit Ehefrau Inge und den geladenen Gästen, die zusammen mit ihm das 25. Jubiläum feierten. Bild: soj
Lokales
Ebnath
09.01.2015
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25 Jahre ist Dr. Jochen Geißler in seiner Heimatgemeinde Ebnath als Allgemeinarzt tätig. Grund genug, dieses Jubiläum im Gasthof Bergblick zu feiern. Neben dem Personal waren war auch Kollege Dr. Jochen Zebisch, der ihn während seines krankheitsbedingten Ausfalls im vergangenen Jahr vertreten hat, Bürgermeister Manfred Kratzer, Diakon Rudolf Hoffmann und CSU-Parteifreund Josef Söllner jeweils mit Ehefrauen, seine Schwester Marika sowie Pfarrer Pater Anish George gekommen.

Ehefrau als Ruhepol

Geißlers besonderer Gruß galt aber seiner Frau Inge. "Ohne eine verständnisvolle Ehefrau als Ruhepol wäre ich vor Jahren wahrscheinlich nicht hier in Ebnath, sondern in einer Klinik auf Föhr gelandet", sagte der Mediziner. So habe er aber am 1. Januar 1990 die Praxis seines Vaters übernommen, der diese bereits seit 1964 in Ebnath betrieben hatte. In seiner Laudatio dankte Dr. Geißler seinem immer verständnisvollen Team für die geleistete Arbeit. Sein Dank galt seiner Frau Inge, die oftmals viel Verständnis für den stressvollen Beruf ihres Mannes aufbringen muss.

In seiner Rede hob Dr. Jochen Geißler seinen ersten Hausherrn im Pfarrgemeindehaus heraus. Der damalige Ebnather Pfarrer Josef Kaiser setzte sich dafür ein, dass das Pfarrgemeindehaus praxisgerecht umgebaut wurde. Großen Dank sprach er auch dem früheren Bürgermeister Albert Ritter aus. Dieser habe sich 1989 bei der kassenärztlichen Vereinigung dafür eingesetzt, dass Dr. Geißler unter weiteren Bewerbern für den Arztsitz als Nachfolger für die Praxis seines Vaters favorisiert wurde.

Kurz ging der Allgemeinmediziner, der in Ebnath und Umgebung bei seinen Patienten sehr geschätzt wird, auf die Nachwuchssorgen bei den Landärzten ein. Die nachwachsenden Generationen wollen meist keine "Einzelkämpfer" mehr sein. Ärzte wollten nur noch überwiegend in Versorgungszentren arbeiten und dabei geregelte Arbeitszeiten und in ihrer Freizeit ein entsprechendes Kulturangebot haben. Nach dem gemeinsamen Abendessen saßen die geladenen Gäste in gemütlicher Runde zusammen und ließen die vergangenen Jahre Revue passieren.
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