Erste Hauptversammlung der "Aktiven Wähler Ebnath" - Kritik an etablierten Parteien
Bürger an Entscheidungen beteiligt

Wir bieten Transparenz in unserer Politik und halten öffentliche Fraktionssitzungen ab.
Lokales
Ebnath
26.11.2014
0
0
Die Aktiven Wähler Ebnath (AWE) haben die Parteienlandschaft in der Kommune und die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat durcheinandergewirbelt und sich in der Bürgerschaft etabliert. Selbstbewusst zeigte sich die AWE bei ihrer ersten Hauptversammlung seit ihrer Gründung vor 15 Monaten.

Anstrengungen lohnten sich

"Wir haben uns und unsere Ideen von 0 auf 15 Prozent der Wählerstimmen katapultiert", erklärte Vorsitzender Bernd Kuhbandner. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte er an die eilige Gründung der AWE-Wählergruppe und die improvisierte, aber erfolgreiche Kandidatensuche für die AWE-Liste. "Unsere Anstrengungen haben sich gelohnt. Wir haben nicht nur zwei Gemeinderatsmandate erobert, sondern auch die CSU-Mehrheit samt CSU-Bürgermeister und Stellvertreter verhindert", berichtete Kuhbandner. Hinters Licht geführt fühlte sich die AWE bei der Wahl des zweiten Bürgermeisters. Die SPD halte sich nicht an getroffene Abmachungen im Vorfeld der Wahl. Zudem sei der versprochene Richtungswechsel der SPD in Ebnaths Kommunalpolitik kaum sichtbar.

"Wir bieten Transparenz in unserer Politik und halten öffentliche Fraktionssitzungen ab. Die Bürger werden an der Entscheidungsfindung beteiligt", erklärte Kuhbandner. Zudem informiere der monatliche Newsletter über Aktuelles und Entscheidungen des Gemeinderates.

Die AWE bewies in den Ratssitzungen, dass durch eigene Anträge neue Ideen mit Zähigkeit und Elan in das Gremium eingebracht werden. "Von einem Miteinander und einem neuen Ebnath ist jedoch noch nichts zu sehen. Unsere Anträge werden abgeblockt. Ich hoffe, es kommt bald zu einem Umdenken", sagte der AWE-Vorsitzende.

Haltung überdenken

Kuhbandner forderte die etablierten Parteien auf, ihre Haltung zu überdenken und zum Wohl der Kommune neu auszurichten. "Der Bürger misst die Parteien nicht an ihren Wahlversprechen, sondern an ihrer Umsetzung zum Wohl der Gemeinde."

Kuhbandner rief dazu auf, die positive Meinung der Bürgerschaft zur Arbeit der AWE durch weitere Mitarbeit zu stärken und sich aktiv mit Ideen einzubringen. Sein Dank galt der weiteren Vorstandschaft für die Unterstützung und Mitarbeit sowie allen Mitgliedern für die Mithilfe vor, bei und nach der Wahl.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.