Feuerwehr startet in die digitale Zeit

Die Führungskräfte der Feuerwehren wissen nun, worauf es beim Digitalfunk ankommt. Ihre Aufgabe ist es nun, das Wissen an ihre Aktiven weiterzugeben. Bild: soj
Lokales
Ebnath
27.03.2015
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Jetzt geht es los. Er kommt nicht mehr, er ist schon da, der Digitalfunk für die Feuerwehr. Dieser wird in Kürze den in die Jahre gekommenen analogen Funk für alle "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" (BOS-Kräfte) ersetzen. Damit dessen Einführung ohne Komplikationen verläuft, müssen alle Benutzer ein umfangreiches Schulungsprogramm absolvieren.

Im Bereich von Kreisbrandmeister Peter Prechtl begannen die Führungskräfte nun mit der Ausbildung. Zu Beginn gingen die Kommandanten und deren Stellvertreter mit gutem Beispiel voran und drückten als erste die Schulbank. Aus den Wehren Pilgramsreuth-Langentheilen, Pullenreuth, Riglasreuth, Trevesen, Lochau, Neusorg, Ebnath, Schwarzenreuth, Fuhrmannsreuth und Brand kamen die Führungskräfte zu den Schulungsgastgebern nach Ebnath.

Als Ausbilder für den Digitalfunk fungierten hier unter der Leitung vom Kreisbrandmeister Peter Prechtl, Multiplikator Michael Knott (zweiter Kommandant Feuerwehr Ebnath) und Multiplikator Norbert Schlicht (Kommandant Feuerwehr Oberwappenöst).

Themen bei der Schulung waren unter andrem Rechtsgrundlagen, betriebliche Grundlagen, Einsatztaktik und der Funktionsumfang der neuen Geräte. Hinzu kam dann zum Abschluss ein praktischer Teil mit einer Funkübung. Nach vielen Stunden Theorie und Praxis können die Führungskräfte nun die HRT's (Handheld Radio Terminal) in ihre Wehren integrieren.
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