Fichtelgebirgskapelle Ebnath bläst das neue Jahr an
Klangvolle Wünsche

In der Kellerbar von Herbert und Annemarie Rubenbauer konnten sich die Musikanten aufwärmen und mit Schnitzel und Getränken stärken. Dann spielten sie noch das ein oder andere Lied. Notenwart Max Besold wagte mit Gastgeberin Annemarie Rubenbauer ein Tänzchen. Bild: soj
Lokales
Ebnath
03.01.2015
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Als wichtiger Kulturträger der Gemeinde pflegte die Fichtelgebirgskapelle unter Leitung von Michael Ponader wieder den alten Brauch des Neujahranblasens. Im weiten Umkreis ist die Tradition in dieser Art einmalig.

In den Aufzeichnungen "Vom Musikleben in Ebnath" des ehemaligen Hauptlehrers Schuster wird diese Tradition bereits 1850 erwähnt. Während früher beim "Umispielen am Silvestertag" von Haus zu Haus gegangen wurde, zieht die Blaskapelle heutzutage durch die Straßen der Gemeinde und überbringt musikalische Neujahrswünsche. Zum Ende des Anblasens trafen sich die Musikanten traditionell beim ehemaligen Bürgermeister Herbert Rubenbauer auf dem Oestelberg. Er und seine Ehefrau Annemarie warteten mit einer zünftigen Brotzeit und entsprechenden Getränken auf die Musikanten.

Zwei Tage waren sie, zum Teil bei starkem Schneefall, unterwegs. Nach der ersten Stärkung spielten sie in der Kellerbar von Herbert und Annemarie Rubenbauer noch das ein oder andere Lied. So mancher wagte sogar ein Tänzchen. Beim Nachhausegehen wünschte die Blaskapelle den Gastgebern alles Gute und ein gesundes neues Jahr.
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