Graue Zellen am Laufen halten

Lokales
Ebnath
04.05.2015
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Mit neuem Schwung gehen die Mädchen und Buben des Fichtelnaabtalschule das restliche Schuljahr an. Zur Gesundheitswoche gehörten für sie sportliche Übungen und auch Ernährungstipps, um das Gehirn auf Trab zu halten.

Die Woche stand in einer langen Reihe von Projekten, denen noch viele folgen sollen, unter anderem Schulskikurse und das gesunde Pausenfrühstück. Allen Akteuren voran stand Simone Becher, Ideengeberin der Aktivitäten. Sie hatte an vier Vormittagen für jede Grund- und Mittelschulklasse einen Praxisblock zum Thema koordinative Übungsformen im Sport vorbereitet. Bei der Koordination der Bewegungsabläufe werden auch Konzentrations- und Merkfähigkeit der Schüler in besonderer Weise trainiert.

Die Lehramtsanwärterinnen des Studienseminars Grundschule boten für die Klassen eins bis vier noch jeweils eine Bewegungseinheit "brain motion" im Klassenzimmer an. In kurzen Einheiten sollte während des Unterrichts das Gehirn in Bewegung gebracht werden.

Im Bereich Ernährung hatten die Anwärterinnen des Fachseminars Ernährung und Gestaltung mit Seminarleiterin Hedwig Leipold Stationen zu "brain food" vorbereitet. Dort erfuhren sie, wie auch durch richtige Ernährung der Organismus aktiviert werden kann. Zum Thema Zucker hatten die beiden zweiten Klassen eine Ausstellung gestaltet. In einem Workshop deckten die Mittelschüler mit Anna-Aloisia Haberkorn, Ernährungsberaterin bei der AOK, auf, wie viel Zucker in welchen Nahrungsmitteln versteckt ist, und weshalb er in zu großen Mengen schädlich ist. In jeder Klasse entstand dabei ein Plakat zur Veranschaulichung.

Harald Melzner ging in der Mittelschule auf die Bedeutung von Wasser in der Ernährung, aber auch allgemein im Leben der Menschen ein. Als Ergänzung zu seinem Vortrag hatte er Fotos aus dem Buch des japanischen Wissenschaftlers Emoto mitgebracht, um Anomalien des Wassers zu zeigen. Emoto hatte unter anderem Wasser mit Musik verschiedener Gattungen "bespielt" und im Anschluss unter dem Mikroskop ganz verschiedene Fotos von entstandenen Kristallen erhalten. Ergänzend dazu referierte Manuela von Podewils über artesisches Wasser.

Jedes Kind durfte seinen eigenen orthopädischen Fußabdruck mit nach Hause nehmen, den Robert Fischer und sein Team in der Grund- und Mittelschule anfertigten. Das gesunde Pausenfrühstück bot der Elternbeirat im Zuge der Projektwoche zusätzlich für die Vorschulkinder aus dem Schulsprengel an. Das Gremium übernahm zudem beim Nordic-Walking-Lauf und der Abschlussveranstaltung die Bewirtung.
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