Nicht nur fürs Auge

Architekt Günther Lenk (von links), Ebnaths Bürgermeister Manfred Kratzer, Neusorgs Bürgermeister und Wasserzweckverband-Vorsitzender Peter König, Wassermeister Gerhard Daubner und Mitarbeiter Benni Schmidt freuten sich über den renovierten Hochbehälter. Bild: soj
Lokales
Ebnath
24.11.2014
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Ebnath, Schurbach und Schwarzenreuth verfügen auch zukünftig über hervorragende Wasserqualität. Der Hochbehälter des Wasserzweckverbandes erhielt eine gründliche Renovierung. Auch optisch setzte es Neuerungen.

Rechtzeitig vor Wintereinbruch fanden die Renovierungsarbeiten am Hochbehälter des Wasserzweckverbandes (WZV) Oberes Fichtelnaabtal auf dem Kalvarienberg in Ebnath ihren Abschluss. Der leitende Architekt Günther Lenk stellte die baulichen Maßnahmen dar. Diese waren nötig geworden, da das undichte Flachdach gegen ein Pultdach ausgetauscht werden musste.

Mit dem Hintergedanken, künftig ungebetenen Besuch auf den Dachflächen ausschließen zu können. Die neue 15 Grad geneigte Dachfläche eignet sich auch für eine spätere Photovoltaikanlage. Zur Baugeschichte erläuterte Lenk, dass das Betriebsgebäude bereits 1970 errichtet wurde. Die Anlage versorge nicht nur Ebnath mit frischem Wasser, sondern auch Schurbach und Schwarzenreuth. Die aktuelle Baumaßnahme begann Ende August. Im Oktober wurden die Dachdeckerarbeiten fertiggestellt. Die Arbeiten der Zaunanlage dauerten bis Anfang November. Dabei wurde darauf geachtet, dass der Zaun für Kleintiere keine Barriere darstellt. Die Baukosten lagen mit zirka 56 000 Euro etwas unter dem veranschlagten Angebot. Der Vorsitzende des WZV, Peter König, dankte allen beteiligten Firmen sowie Architekt Günther Lenk für die tadellos ausgeführten Arbeiten.

König erklärte, dass der WZV Oberes Fichtelnaabtal mit all seinen Anlagen sehr gut aufgestellt sei. "Intaktes Gerät und ein geschultes und motiviertes Personal im Zweckverband stellen sicher, dass die rund 6000 Bürger, die an der Wasserversorgung angeschlossen sind, stets mit erstklassiger Wasserqualität versorgt werden." Es habe viel Kraft gekostet, diese Anlagen zu errichten, nun sei es eine Hauptaufgabe, diese Anlagen zu erhalten. Versorgungssicherheit stehe deshalb im Mittelpunkt der künftigen Aufgaben.

Abschließend galt sein Dank auch Wassermeister Gerhard Daubner und Mitarbeiter Benni Schmidt, die während der Bauphase dafür Sorge getragen haben, dass die hygienischen Vorschriften eingehalten wurden. Ebnaths Bürgermeister Manfred Kratzer sprach von einer gelungenen Maßnahme, die zum einen hervorragend in das Landschaftsbild passe und durch die technische Ausstattung eine hervorragende Wasserqualität gewährleiste.
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