Vielfältiges Feier-Programm

Feiern macht hungrig: Am Bratwurststand herrschte war immer Betrieb.
Lokales
Ebnath
05.10.2015
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Die besten Feste gelingen dann, wenn man das Gefühl hat, dass alles ineinandergreift und dass jeder seinen Teil beiträgt. Besucher des dritten Oktoberfestes an der Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg konnten dies am Samstag eindrucksvoll erleben.

Nachdem der neue Allwetterplatz in einem vorausgegangenen offiziellen Teil eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben worden war, erläuterte Rektorin Sabine Graser das Programm, und es konnte beginnen. Bei fetziger Hintergrundmusik fanden die großen und kleinen Besucher genügend Gelegenheit, sich die nächsten Stunden die Zeit zu vertreiben.

Becherstapeln nach einem bestimmten Rhythmus ist zu einer beliebten Beschäftigung geworden. Vor allem Mädchen suchten sich in Katalogen bunte Masken aus und ließen sich von den jungen Damen der achten und neunten Klasse schminken. Große Buttons konnte man selbst gestaltet und an der Maschine pressen. Die Feuerwehr unter ihrem Kommandanten Stefan Binner machte mit einer Vorführung mächtig Furore, als sie zeigte, wie gefährlich es ist, Fett mit Wasser zu löschen. Eine gewaltige Flamme schoss in den Himmel und erschreckte die Zuschauer, die es gar nicht glauben konnten, dass der Effekt derart groß ist. Wie schwer es ist, einen Feuerwehrschlauch zu halten, wollten viele Schüler ausprobieren. Eine Getränkekastenschlange in einer bestimmten Zeit möglichst weit zu bewegen, war gefordert, und wer wollte, konnte sich an einem Stand Bälle leihen und damit die wilden Gesichter der Monster-AG abwerfen.

Reizvolle Bilder entstanden beim Action-Painting hinter dem Haus; abstrakte Bilder, die zufällig entstehen und gerade deshalb interessant wirken. Hielt sich die Jugend lieber bei den Stationen auf, ließen es sich die Eltern an den Bierbänken gutgehen. Ohne einen aktiven Elternbeirat ließe sich ein solches Fest in der Größenordnung des Oktoberfestes der Schule gar nicht machen.

Herbstlich geschmückt

Bereits am Vormittag hatten die Elternvertreter trotz unsicherer Witterung den Pausenhof vorbereitet und jeden einzelnen Tisch mit einem kleinen Arrangement herbstlich geschmückt. Die Versorgung der Gäste mit Essen und Getränken lag dann am Nachmittag auch in den Händen der Eltern, von denen viele kurz vor Beginn des Festes noch mit einem Kuchen oder einer Torte die Auswahl am Kaffeeausschank bereicherten. Dirndl und Lederhosen prägten das Bild auch in der langen Schlange am Bratwurststand und auf dem Schulhof. Hier waren die Bänke phasenweise bis auf den letzten Platz besetzt.

Den Höhepunkt der Darbietungen gab es mehrmals drinnen in der Turnhalle. Sechs Neuntklässler hatten mit Konrektor Alexander Köstler fleißig geübt, um den begeisterten Zuschauern eine Basketball-Vorführung der besonderen Art zu präsentieren. Nach einem Sprung vom Trampolin in Richtung Basketball-Korb, musste der Ball ans Brett geprellt werden, um vom nächsten Springer abgefangen und in den Korb befördert zu werden. Das gelang bei zwei und drei Spielern, und wurde schließlich auf sechs Teilnehmer gesteigert: Applaus, Applaus.

Großes Finale

Die Zeit verging wie im Flug, und nach zwei Stunden rief Rektorin Sabine Graser noch einmal alle Schüler zu sich. Finale! Es bestand aus einer Tanzeinlage der Mädchen der achten und neunten Klasse sowie einem Lied der beiden Vierten.
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