Von wegen "alte Krieger"

Die Geehrten mit dem neu gewählten Vorstand der KSK (vorne, von links): Vorsitzender Manfred Riedl, Hans Bayerl, Oskar Riedl; (hinten, von links): Bürgermeister Manfred Kratzer, Kassier Hermann Schreyer, Schriftführer Werner Kaden, stellvertretender Vorsitzender Hans-Peter Pöllath und stellvertretender Kreisvorsitzender Sebastian Herchenbach. Bild: soj
Lokales
Ebnath
19.01.2015
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Die Aktivitäten der Krieger- und Soldatenkameradschaft haben auch in der Gemeinde Ebnath einen hohen Stellenwert. Bürgermeister Manfred Kratzer bescheinigte den Mitgliedern, wichtige Aufgaben nicht nur am Volkstrauertag und an Fronleichnam zu übernehmen.

In seinem Grußwort bei der Hauptversammlung der KSK bedankte sich Bürgermeister Manfred Kratzer für die Aktivitäten der Krieger- und Soldatenkameradschaft. Besonders beim Volkstrauertag, bei der Fronleichnamsprozession und an Allerheiligen würden die Mitglieder des Vereins wichtige Aufgaben übernehmen. Aber auch die finanzielle Unterstützung bei der Pflege deutscher Soldatenfriedhöfe im Ausland sei eine wichtige Aufgabe der Kameradschaft.

Bei der KSK standen Neuwahlen und Ehrungen treuer Mitglieder an. Vorsitzender Manfred Riedl und Stellvertreter Hans-Peter Pöllath nahmen die Ehrungen vor. So erhielten Treuenadel und Urkunde: Oskar Riedl für 50 Jahre, Johann Bayerl (40 Jahre), Manfred Riedl (25 Jahre). In Abwesenheit wurden Markus Grohmann und Markus Becher für 25 Jahre geehrt. Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister Manfred Kratzer, der im Namen der Gemeinde Dank und seine Anerkennung aussprach.

Vorstand bestätigt

Die Neuwahlen brachten keine Veränderungen. So führt auch die nächsten Jahre Manfred Riedl den Verein, zur Seite stehen ihm als Stellvertreter Hans-Peter Pöllath und Hans Rochholz. Schriftführer bleibt Werner Kaden, als Kassier fungiert weiter Hermann Schreyer. Kassenprüfer sind Josef Söllner und Alexander Pöllath.

Der Verein gedachte auch seiner verstorbenen Mitglieder sowie aller Gefallenen und Vermissten der Weltkriege. "Lasst uns ganz besonders unserer deutschen Soldaten gedenken, die zur Erhaltung des Friedens in Ausübung ihres Dienstes verstorben sind."

"Wir verneigen uns auch vor den Soldaten und Kameraden, Frauen und Kindern auf der ganzen Welt, die durch sinnlose Kriege und Auseinandersetzungen sterben mussten. Ihnen allen wollen wir in einer Gedenkminute die Ehre erweisen", so der Vorsitzende. In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Vorsitzender Manfred Riedl die Sammlungen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und an Allerheiligen. Den Sammlern Walter Neumeier, Fritz Kuriczak, Hans Rochholz und Hermann Schreyer sprach er seinen besonderen Dank aus. Für den Volksbund kamen 634,57 Euro zusammen. Die Mitwirkung an den kirchlichen und gemeindlichen Festen sei wieder eine Selbstverständlichkeit gewesen.

Stolz sei der Verein auch auf die Restaurierung seiner Fahne, was 3722,53 Euro kostete. Spenden von Privatpersonen sowie Zuschüsse von BSB und Gemeinde trugen dazu bei, dies finanziell zu bewältigen. Der Verein zähle 51 Mitglieder, darunter zwei Krieger, zwei aktive Soldaten, 46 Reservisten und eine Person, die sich zum Soldatentum bekennt. Hermann Schreyer bescheinigte Prüfer Josef Söllner eine einwandfreie Kassenprüfung.

Arbeit verdient Dank

In ihren Grußworten dankten Kreisvorsitzender Thomas Semba sowie sein Stellvertreter Sebastian Herchenbach der KSK Ebnath für die geleistete Arbeit. Ein umfangreiches Vereinsjahr liege hinter der Kameradschaft. Beide wünschten ihr viel Erfolg und eine glückliche Hand bei ihrer künftigen Arbeit.

Nachdem die Versammlung einstimmig eine Beitragserhöhung von bisher 20 auf neu 22 Euro beschlossen hatte, lud der Vorsitzende zu einer Brotzeit ein.
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