63. Europäischer Landeswettbewerb
Gemeinsam in Frieden leben

Die ausgezeichneten Schüler: Links Spohia Käs aus Ebnath mit Regierungspräsident Axel Bartelt (links), Lehrerin Gabriele Schmidt, Bereichsleiter Thomas Unger , Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß (rechts), rechts die Schüler aus Erbendorf. Bilder: hfz (2)
Vermischtes
Ebnath
23.07.2016
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Acht Schüler aus Erbendorf und eine Schülerin aus Ebnath ehrte Regierungspräsident Axel Bartelt in Regensburg. Sie gehören zu den Sieger des 63. Europäischen Landeswettbewerbs

Regensburg/Ebnath/Erbendorf. Regierungspräsident Axel Bartelt ehrte die Landessieger sowie Bundessieger des 63. Europäischen Wettbewerbs "Gemeinsam in Frieden leben" in Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz. Er prämierte die Arbeiten von 171 Schülern aus 25 Schulen aller Schularten in der Oberpfalz. Darunter auch Sophia Käs von der Grund- und Mittelschule Ebnath und Maximilian Reichl, Selina Rietschel, Dominik Busch, Justin Dietrich, Dominik Grünwald, Simon Speer, Johannes Schieder sowie Daniel Klusak von der Mittelschule Erbendorf.

Die Teilnehmer hatten unter dem Motto "Gemeinsam in Frieden leben" Bilder gemalt, Collagen angefertigt, Filmbeiträge gedreht, Comics gezeichnet, Musikstücke verfasst und Reden geschrieben. Die bayerische Landesjury hat 110 Schüler als Landessieger und 61 als Bundessieger ausgewählt.

Bartelt, der die Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernommen hatte, betonte, dass es zu Europa keine Alternative gebe. Das Motto des Wettbewerbs "Gemeinsam in Frieden leben" sei angesichts der aktuellen Ereignisse in der Türkei und in Nizza aktueller den je. "Wir haben Europa 70 Jahre Frieden und Freiheit zu verdanken. Wir wollen uns in den Schulen dafür einsetzen, dass der Europagedanke bei den Kindern und Jugendlichen fest verwurzelt ist und weiter wächst", betonte der Regierungspräsident, der sich bei den Schülern für die hervorragenden Wettbewerbsbeiträge und bei den Lehrern für die Unterstützung bedankte.

Am Ende zitierte Bartelt ein afrikanisches Sprichwort: "Wenn viele Menschen viele positive kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht der Welt verändern."

Bezirkstagspräsident Franz Löffler hob hervor, dass die Freiheit in Europa einen besonders großen Wert habe und dass es weltweit keine Selbstverständlichkeit sei, seine Meinung frei äußern zu dürfen. Regierungsvizepräsident Walter Jonas betonte, dass die Zukunft in Europa liege und nicht in der Kirchturmpolitik Einzelner.

Träger dieses länderübergreifenden Schulwettbewerbs sind der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Kultusminister-Konferenz.

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Weitere Informationen:

www.europaeischer-wettbewerb.de
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