Abschlussfeier in Ebnath
Jeder ist seines Glückes Schmied

Vermischtes
Ebnath
29.07.2016
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Zweimal eine Eins vor dem Komma in Ebnath: Celina Heindl 1,22 Selina Koller 1,5. Den Quali schafften 75 Prozent der 20 Teilnehmer. Der Tag der Entlassung gebe Anlass, in die Zukunft zu blicken und zu fragen, ob die jungen Leute auf das vorbereitet sind, was sie draußen im Leben erwartet, erklärte Rektorin Sabine Graser in ihrer Rede.

Jeder sei seines Glückes Schmied, jeder forme sein Glück selbst. Die schönen und lustigen Momente wie auch die traurigen und ärgerlichen Momente sollten in Erinnerung bleiben, auch das, was mit Mühe und Anstrengung erreicht worden ist. Graser wünschte Mut, Kraft und Energie für das weitere Leben und verband damit die Aufforderung, Interesse zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.

"Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", zitierte Bürgermeister Peter König ehemaligen Fußball-Nationaltrainer Sepp Herberger. Das Lernen werde die Schüler nach den Ferien ganz schnell wieder einholen, dann gelte es, aus einem jungen Leben etwas zu machen und die Herausforderung nicht als Übel zu begreifen. Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft seien nun gefragt. "Lest viel, lernt viel!" Jedes gelesene Wort erweitere den Erfahrungsbereich des Menschen, forme seine Persönlichkeit und mache ihn reicher. Elternbeiratsvorsitzender Norbert Saar schloss sich seinem Vorredner an. Die Schule sei nicht für immer aus. Lernen müsse man sein ganzes Leben lang, sei es während der Ausbildung oder auch danach. Ohne die Bereitschaft ständig etwas Neues zu lernen, komme man im Leben nicht weiter.

Klassenleiter Bertram Nold begann seine Worte mit massiver Kritik an nötigem Fleiß. Er nahm Bezug auf die Textaufgabe im Deutsch-Quali, wo es um Beispiele für Verantwortung ging. Wer oberflächlich arbeitet und sein Potenzial verschenkt, handle nicht verantwortlich. Viele positive Entwicklungen hätten am Ende doch zu einem passablen Ergebnis geführt. Er glaube, dass alle, ohne Ausnahme, draußen im Berufsleben ihren Aufgaben gerecht und bald zu geschätzten Kollegen werden würden.

Selina Koller hatte für die Klasse eine Präsentation der Abschlussfahrt nach Berlin vorbereitet und führte sehr souverän und kompetent vor in einer Art und Weise, die bei den Zuhörern großen Gefallen fand.

Begonnen hatte die Abschlussfeier mit einem Gottesdienst in der Kirche, den Pfarrer Andreas Kraft gestaltete. Die musikalische Umrahmung hatten Schüler der sechsten Klasse mit einem barocken Stück für Schlagwerk sowie die Vorführung des "Cupsong" übernommen. Mit dem Lied von der CD "Wo sind die Clowns?" - Aufforderung zur Mitgestaltung einer lebendigeren Welt - und dem Singen der Bayernhymne endete der offizielle Teil der Feier.
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