Bereicherung des Dorflebens
Positive Ansätze in Ebnath

Vermischtes
Ebnath
09.01.2016
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(soj/man) Im Sitzungssaal des Rathauses warteten ganz entspannt zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Schule, Kindergarten sowie von der katholischen und evangelischen Gemeinde. Auch Mitarbeiter der Verwaltung wollten ihren Chef hören. Aus den Nachbargemeinden Neusorg und Brand waren die Bürgermeister Peter König und Ludwig König gekommen. Zunächst ging es auch um das "Gelungene in der Gemeinde".

Grundsätzlich gelte allen Mitbürgern Dank und Anerkennung für ihr Engagement. "Ihr und euer Tun und Handeln ist unter anderem ein Grund für diesen Neujahrsempfang", so das Gemeindeoberhaupt. "Ihr bereichert das Dorfleben, die meisten positiv, wenige aber auch negativ.

Großer Tatendrang


Manfred Kratzer bezeichnete den Gartenbauverein als ein Aushängeschild für gelebtes Miteinander. Der TSG-Aktiv dankte er für das Engagement sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich. Daniela Würstl vom Pfarrgemeinderat dankte er für die Betreuung der Kinder im kirchlichen Bereich. Der Kolpingsfamilie bescheinigte der Bürgermeister großen Tatendrang.
Karl Pöllmann vom Brieftaubenverein bezeichnete Manfred Kratzer als letzten seiner Zunft. Auch wenn das Interesse am Brieftaubenfliegen sehr gering geworden sei, appellierte der Bürgermeister, diesem Hobby treu zu bleiben. Dem Fichtelgebirgsverein dankte er für die gute Zusammenarbeit.

Spaß am Singen


Karin Kuhbandner vom Kirchenchor bescheinigte Kratzer, dass den Sängerinnen und Sängern der Spaß am Singen immer wieder anzusehen sei und die Mitmenschen durch musikalische Blumensträuße immer wieder verzückt würden.

Die Dorfgemeinschaft Hermannsreuth mit Rudi Philipp an der Spitze bezeichnete der Bürgermeister als "lebendige Quelle des dörflichen Lebens". Der Trachtenverein erledige die Aufgabe, Tanz und Gesang in der Heimat zu fördern und zu pflegen, zur vollsten Zufriedenheit. Sein weiterer Dank galt auch der Marianischen Männercongregation und dem Fischerclub. Die Fichtelgebirgskapelle sei eine hoch geachtete Truppe. Die Schützenvereine Ebnath und Grünlas lobte der Bürgermeister für deren Engagement im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich. Die Roadrunner Grünlas hätten mit dem Fest am Zeckenberg ein Glanzlicht gesetzt.

Im Bereich "Erfolgreiche Sportler" hob Kratzer Heidi Philipp hervor, Teilnehmerin an den Europameisterschaften der Senioren im Tischtennis in Helsinki. Lobenswert seien auch die Erfolge der TSG-Turner. Weiterhin lobte der Redner die Arbeit der Seniorenbeauftragten Christa Schiener sowie der Vertreter der Seniorengruppe "Wir für Ebnath".

Gute Zensuren


Zum Ende des offiziellen Teils ehrte Bürgermeister Manfred Kratzer Wolfgang Schinner für seine Bestleistungen in der Fachoberschule Marktredwitz. Er schloss diese im Jahr 2015/15 als Jahrgangsbester in Wirtschaft, Verwaltung und Betriebswirtschaft ab. Zudem wurde der junge Mann mit einem Schnitt von 1,6 Klassenbester. Als Anerkennung bekam er das "Ebnather Segel" überreicht.
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