Bürgerversammlung
Schulden gesenkt

Vermischtes
Ebnath
24.11.2016
26
0

Zur Asylpolitik merkte Bürgermeister Manfred Kratzer auf der Bürgerversammlung an, dass zurzeit sieben Asylbewerber im Ebnather Gasthof Selingau wohnen. Wer den Menschen zum Beispiel mit Fahrdiensten helfen wolle, könne sich bei ihm melden.

Statistik der Gemeinde


Kratzer erläuterte die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde: "Die Verschuldung im Jahr 2016 konnte von ursprünglich 1 319 115 Euro auf voraussichtlich 1 229 512 Euro gesenkt werden." Das entspräche einer Pro-Kopf-Verschuldung von 961,31 Euro. In der Gemeinde wurden zwei Bauanträge gestellt. Außerdem gab es bis jetzt neun Geburten und sieben Hochzeiten. Dem stehen 16 Todesfälle gegenüber, was eine aktuelle Einwohnerzahl von 1290 bedeute. Die Schülerzahl sei auf 87 Schüler gesunken. Arbeitslose Menschen gebe es zurzeit 27.

Als geplante Aufgaben für das kommende Jahr nannte das Gemeindeoberhaupt den Beginn der Sanierung der Fichtelnaabschule, notwendige Kanal- und Straßensanierungen, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LEDs, den Abschluss des Projekts "Schnelles Internet für alle Bürger", die Weiterführung des Projekts "Neunutzung der alten Schule" und eventuelle Fördermöglichkeiten zu den entsprechenden Projekten. Abschließend dankte der Bürgermeister Heike Weiß, Familienbeauftragte, Heidi Philipp, Behindertenbeauftragte, der Jugendbeauftragten Antonia Ritter und der Seniorenbeauftragten Christa Schiener für deren geleistete Arbeit.

Kratzer appellierte, bei Problemen oder Unstimmigkeiten das direkte Gespräch mit ihm zu suchen. Bei den Wortmeldungen forderte Martin Exner einen behindertengerechten Aufgang bei der Raiffeisenbank. Behindertenbeauftragte Heidi Philipp wird dieser Sache nachgehen. Auf Nachfrage Exners bezifferte Reinhardt Müller vom Festausschuss den Gewinn des Bürgerfests auf 666 Euro. Weiter bemängelte der Bürger das Logo des neuen Gemeindeblatts: "Ein Gartenzwerg hat nichts mit dem historischen Zwergl zu tun." Außerdem bat er, die Internetseite der Gemeinde auf den aktuellsten Stand zu bringen. Sie weise einige falsche Angaben auf. Exner hatte noch weitere Anfragen. Aufgrund fortgeschrittener Zeit bat der Bürgermeister allerdings, weitere Anfragen bei ihm im Rathaus vorzutragen.

Ein Gartenzwerg hat nichts mit dem historischen Zwergl zu tun.Martin Exner über das Logo des Gemeindeblatts
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.