Der Natur auf der Spur

Was interessieren Fernseher oder Computer, wenn man einen spannenden Tag im Wald verbringen kann. 19 Buben und Mädchen machten sich mit Försterin Annette Schödel auf einen interessanten Weg. Bild: rat
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Ebnath
20.08.2016
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Wald und Natur können nach wie vor Kinder begeistern. Den Beweis lieferte das Ferienprogramm des Fichtelgebirgsvereins.

Und es gibt sie doch noch, die Kinder, die ihre Freizeit nicht nur vor dem Fernseher oder Computer verbringen. 19 Buben und Mädchen machten sich mit Försterin Annette Schödel auf, die Geheimnisse des Waldes zu entdecken. Mit Erzählungen über die Tiere, die hier leben, wurde schnell Interesse geweckt.

Manches Kind hatte noch nie das Fell eines Fuchses aus nächster Nähe gesehen. Wer wusste schon, dass der Fuchs, der zur Familie der Hunde zählt, ähnliche Krallen und Pfoten hat, aber diese nicht einziehen kann.

Beim Fuchs- und Rehspiel wurde schnell klar, wie schwer es ist, sich so leise wie möglich zu bewegen, um bei der Jagd erfolgreich zu sein. Dass es sich als Mensch im Wald auch leben lässt, erfuhren die Kinder beim Bau eines Waldhauses. Mit Eifer machten sie sich daran, aus kleinen und großen Ästen ein Haus zu bauen, einschließlich Feuerstelle und Sitzgelegenheiten.

Dass aus Holz Papier, Möbel und Instrumente hergestellt werden kann, war den jungen Forschern natürlich bekannt. Dass man aber aus Holz auch Kleidung machen kann, war allen neu. Nach über zwei Stunden Spiel, Spaß und Geschichten lud der Fichtelgebirgsverein noch zu einer Brotzeit auf den Kalvarienberg ein.

Bevor die Gruppe den Heimweg antrat, gab es noch viel Wissenswertes über die Kreuzotter zu hören. Ein Exemplar dieser bei uns heimischen Schlange hatte die Försterin auch dabei. Natürlich nur in präparierter Form. So konnten die Kinder das Reptil nicht nur aus allernächster Nähe betrachten sondern es auch gefahrlos anfassen.

VFGV-Vorsitzender und Bürgermeister Manfred Kratzer bedankte sich bei Annette Schödel mit einem kulinarischen Geschenk aus "heimischen Schmankerln" und bei den FGV-Betreuern Inge Kern, Lucia Kratzer und Rainer Zaus. Bild: rat
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