Dritter Böller muss her
Krieger- und Soldatenkameradschaft: 50 Mitglieder, aber nur zwei Böllerschützen. Die Gemeinde soll einen Dritten ausbilden

Michael Würstl, Fritz Kurziczak, Josef Scherm und Thomas Schmidt (vorne, von links) freuten sich über die Glückwünsche von (hinten, von links) Bürgermeister Manfred Kratzer, stellvertretendem Kreisvorsitzenden Sebastian Herchenbach, Vorsitzendem Manfred Riedl und dem neuen Kassier Oskar Riedl. Bild: soj
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Ebnath
15.01.2016
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50 Mitglieder zwischen 31 und 88 Jahren zählt die Kameradschaft der Krieger und Soldaten. Doch nur zwei davon sind Böllerschützen. Das soll sich nach dem Willen des Vorsitzenden bald ändern.

Da der Verein effektiv nur mehr über zwei Böllerschützen verfüge, bat Vorsitzender Manfred Riedl, dass die Gemeinde einen Böllerschützen ausbilden sollte, um bei gemeindlichen Anlässen Engpässe zu vermeiden. Bürgermeister Manfred Kratzer versprach hier in einem persönlichen Gespräch mit der Vereinsführung eine Lösung zu finden.

623 Euro für Volksbund


Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Ebnath zählt 50 Mitglieder. Einen Eintritt, einen Austritt und einen Sterbefall hat es gegeben. Zu den Mitgliedern im Einzelnen: zwei Krieger, zwei aktive Soldaten, 44 Reservisten und zwei, die sich zum Deutschen Soldatentum bekennen. Das jüngste Mitglied ist 31 Jahre und das älteste Mitglied 88 Jahre alt.

Die Kameradschaft war 2015 mit einer stattlichen Anzahl von Mitgliedern beim Volkstrauertag in Grünlas und Ebnath angetreten. "Wir sind stolz auf die Kameraden, die sich bei uns einordnen und zeigen, dass sie der KSK angehören.", so der Vorsitzende. Walter Neumeier, Fritz Kuriczak und Hans Rochholz sammelten für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen. An den Volksbund konnten 623,56 Euro gespendet werden.

Die Anwesenden gedachten im Schützenhaus der in den Weltkriegen gefallenen und vermissten Kameraden. Besonders erinnerten sie sich des im vergangenen Jahr verstorbenen Kassiers Hermann Schreyer. Bürgermeister Manfred Kratzer bedankte sich für die Mitgestaltung der Trauerfeierlichkeiten am Volkstrauertag und die Sammlung für die deutschen Kriegsgräber. Stellvertretender Kreisvorsitzender Sebastian Herchenbach überbrachte die Grüße des Kreisverbandes. Vorsitzender Riedl erinnerte an die Teilnahme an kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen sowie der Besuch von örtlichen Vereinsfeiern im vergangenen Jahr.

Riedl bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Dank sagte er auch den politisch Verantwortlichen in dieser Gemeinde, die Verständnis für die Belange des Vereins aufgebracht hätten. Es folgte der Kassenbericht von Peter Pöllath, der die Kasse seit dem Tod des verstorbenen Kassiers Hermann Schreyer übernommen hatte. Oskar Riedl wurde dann einstimmig zum neuen Kassier der Kameradschaft gewählt.

Urkunden und Nadeln


Die Treuenadel 25 Jahre BSB erhielten Michael Würstl, Roland Meingast und Thomas Schmidt. Die Nadel 40 Jahre BSB bekamen Josef Scherm und Werner Schecklmann. Die goldene Ehrennadel VDK ging an Fritz Kuriczak. Die Ehrungen wurden durch den stellvertretenden Kreisvorsitzender Sebastian Herchenbach, Bürgermeister Manfred Kratzer und Vorsitzender Manfred Ried vollzogen.
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