Froieden und Freiheit

Bürgermeister Manfred Kratzer hielt, flankiert von der Ehrenwache, die Ansprache vor dem Kriegerdenkmal in Ebnath. Bild: soj
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Ebnath
14.11.2016
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Zur Gedenkfeier am Volkstrauertag trafen sich am Samstag die Fahnenabordnungen der Vereine zum Kirchenzug. Die Gläubigen besuchten zunächst den von Pfarrer Anish George zelebrierten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägidius.

Anschließend bewegte sich der Trauerzug, angeführt von der Fichtelgebirgskapelle Ebnath, zum Kriegerdenkmal. Nachdem die Gemeinde und die Krieger- und Soldatenkameradschaft Kränze niedergelegt hatten, wurde der Toten und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht. "Frieden und Freiheit, das sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz." Mit diesen Worten von Konrad Adenauer begrüßte Bürgermeister Manfred Kratzer die Versammelten am Kriegerdenkmal. Er erinnerte an die schlimmsten Zeiten deutscher Geschichte.

Boden entzogen


"Hier mussten Menschen sterben, weil Frieden und Freiheit der Boden entzogen war", so der Bürgermeister. Er gedachte in seiner Rede aber auch der Opfer, die die Kämpfe und Gewaltausbrüche in der heutigen Zeit immer wieder fordern. "Auch heute noch kämpfen Menschen um ihr Leben oder sind in ihrer Freiheit bedroht, ob in Syrien oder irgendwo anders auf der Welt. Flüchtlingsströme sind deshalb unterwegs und machen eines deutlich: Frieden ist dies noch lange nicht." Deshalb sei es besonders in der heutigen Zeit wichtig, auf die richtigen Werte zu achten. Vor allem müssen sich die Verantwortlichen fragen lassen, ob angesichts anhaltender Konflikte genug getan werde, um Krieg, Gewalt und Terror zu vermeiden. Freiheit und Demokratie entstünden nicht von alleine.

Es brauche immer wieder Menschen, die diese Werte erkämpfen, sie schützen und bewahren. Kratzer dankte abschließend allen Mitbürgern für die Teilnahme am Volkstrauertag. Sein Dank galt besonders den zahlreichen Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, der KSK Ebnath sowie den Bürgern, die sich um das Ehrenmal kümmern.

Dank an Mitstreiter


Der Vorsitzende des Krieger- und Soldatenkameradschaft, Manfred Riedl, erinnerte in seiner Rede an das viele Leid in den beiden Weltkriegen. Er dankte Bürgermeister Manfred Kratzer und den Gemeinderäten, den Fahnenabordnungen der Vereine und den Gläubigen für die würdevolle Mitfeier der Gedenkstunde. Sein Dank galt ferner Pfarrer Anish George für die Gestaltung des Gottesdienstes, der Feuerwehr Ebnath für die Absperrung während der Veranstaltung sowie der Fichtelgebirgskapelle für die musikalische Umrahmung.

Während das Lied vom "guten Kameraden" erklang, senkten sich zum Gedenken an die Toten und Vermissten die Fahnen. Zuvor hatten auch die Grünlaser ihren Volkstrauertag zelebriert.
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