Gesundheitswoche an der Fichtelnaabtalschule
Fitness für Kopf und Beine

Einen Biathlon in der Halle bot der Deutsche Skiverband in der Turnhalle an.
Vermischtes
Ebnath
08.05.2016
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Ein Orientierungslauf durch das Waldgebiet nördlich des Neusorger Schulhauses beendete die Projektwoche. Bilder: ld (2)

Judo dient der Leibesertüchtigung und der Persönlichkeitsentwicklung. Genauso ist aber auch ein Weg, Kinder und Jugendliche zur Bewegung anzuspornen. Deshalb gehörte es mit zum Programm der Gesundheitswoche "Gesund fit - alle machen mit".

/Neusorg. Martin Exner und Harald König versuchten, die Mittelschüler der Fichtelnaabtalschule für diese Sportart zu begeistern. Erste einfache Übungen ließen das Wesentliche der Kampfsportart erkennen: den Gegner am Boden festhalten, nachdem er mit den richtigen Schritten und Griffen auf die Matte gebracht wurde. Die Zeremonie darum herum, wie das häufige Verbeugen vor dem Gegner, symbolisiert die Fairness.

Auch das DSV-Mobil (Deutscher Skiverband) machte in Ebnath Halt. Schon das Ausladen des Kleinbusses und der Aufbau der Geräte in der Turnhalle, unter anderem für Biathlon mit Lasergewehren, ließ die Besonderheit des Tages erkennen. Daneben beherrschten fetzige Rhythmen zu Bewegungsspielen die Trainingseinheiten der einzelnen Klassen.

"Drogen und Sucht" und vor allem die Warnung davor sind ein ständig aktuelles Thema. Dieter Striegl von der Polizeiinspektion Kemnath informierte die Schüler umfassend. Informationen zu "Brainfood" und "Braingym" lieferte Seminarrektorin Annette Spreitzer-Hochberger mit ihren Lehramtsanwärtern. Bei beidem geht es darum, Lern-, Konzentrations- und Gehirnleistungen zu aktivieren und zu verbessern.

Die Gesundheitswoche fand mit einem Orientierungslauf aller Klassen ihren Abschluss. Der ehemalige Fachlehrer der Schule, Sportlehrer Richard Söllner, hatte dafür mit der Schulleitung wertvolle Vorarbeit geleistet. Im Waldgebiet nördlich des Schulhauses Neusorg galt es, den auf der Karte vorgegebenen Weg zu finden. An Kontrollposten wurde das richtige Anlaufen des Teilzieles bestätigt.

Die Strecken waren im Team zu absolvieren, wobei nicht für alle Klassen die gleiche Route gewählt worden war. Zur Sicherung des Geländes waren Lehrkräfte und Eltern eingeteilt, das BRK war ebenso vor Ort. Teamfähigkeit, Ausdauer, Kartenarbeit waren gefordert, alles verbunden mit dem Erlebnis der wunderbaren Natur des Fichtelgebirges. Für die beiden ersten Klassen war jedoch das Gebiet um das Schulhaus groß genug. Hier mussten in einem von Lehrerin Daniela Stauter ausgearbeiteten Orientierungslauf auf den Fotografien vorgegebenen Orte gefunden werden.

Hochmotiviert gingen die Schüler an ihre Aufgaben. Sie halfen sich gegenseitig, den richtigen Weg zu finden. Im Schulhaus wartete dann der angenehmere Teil des Vormittags. Der Elternbeirat hatte für Getränke und gesunde Verpflegung gesorgt. Nach einer Bilderrückschau auf die Projektwoche, die zu fetziger Musik in der Aula über Beamer auf eine Leinwand projiziert wurde, folgte die Siegerehrung der schnellsten Teams des Orientierungslaufes. Aber auch für die anderen Starter gab es Medaillen und Urkunden.

Ein besonderer Dank ging an die Helfer des Elternbeirats, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Das Gremium hatte dieses Mal auch als Sponsor fungiert und die Kopftücher mit dem Motto der Gesundheitswoche für alle Schüler gespendet.
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