Mit Jupiter aufklären
Zauberformel für alle

Vermischtes
Ebnath
04.04.2016
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Miteinander statt gegeneinander. Diese Zauberformel muss man als Schüler erst einmal lernen.

Wo harmonisches Zusammenleben unabdingbar ist für den Lernerfolg auf vielen Ebenen gesorgt - kognitives Lernen ebenso wie soziales. Letztendlich ist heute soziale Kompetenz Voraussetzung beim Einstieg ins Berufsleben. Da bietet das Projekt "Jupiter" Hilfe an. Hinter dem Begriff verbirgt sich nicht der Name des Planeten, er steht als Abkürzung für die Jugendprävention im Team - Erfahrungen realisieren.

Irgendwie einzigartig


Ein Projekt, das in dieser Art und Weise einzigartig ist. Es besticht darin, dass der Verein gemeinsam mit der Polizei und dem Jugendamt für Schüler ab der 7. Klasse Aufklärungsarbeit im Bereich der Gewalt- und Suchtprävention leistet und dies im Rahmen der alpinen Erlebnispädagogik in Form von Team-Training veranschaulicht. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen: In der ersten Phase geht es um Aufklärung zu den Themen "Gewalt" und "Sucht". Das geschah in der 8.Klasse der Fichtelnaabtalschule parallel zum Unterricht in der Schule. Es ging um strafrechtliche als auch gesundheitliche Konsequenzen, die die Referenten beleuchteten.

Einblicke in das Jugendstrafrecht und zeigten mögliche Alternativen auf. "Sei stark und zeige Zivilcourage", lautete die Botschaft. Zur zweiten Phase brach Klassleiterin Erni Bühl mit ihrer Klasse und Fachlehrerin Gabi Schmidt in den Bayerischen Wald auf, nachdem Jörg Kaduk, der Vorsitzende der Organisation, bei einem Elternabend in die Entstehung, Zielsetzung und Vorgehensweise von "Jupiter" eingeführt hatte.

Zusammen üben


Team-Übungen, die nur in der Klassengemeinschaft lösbar sind, standen auf dem Programm in der Berghütte. Selbstbewusstsein stärken, Vertrauen lernen und körperliche und geistige Grenzen erfahren, waren die Schwerpunkte dieses einwöchigen Aufenthalts. Die Ebnather Mittelschüler waren die ersten im Landkreis Tirschenreuth, die an einem solchen Projekt teilnahmen.

"Es reist sich besser mit leichtem Gepäck." Das war die unabdingbare Vorgabe der Veranstalter. Jeder - auch die Lehrer - hatten vom Verein einen 26-Liter- Rucksack gestellt bekommen. Jeder wusste, was er mitnehmen musste, jeder sah, wie wenig hineinpasste. (Hintergrund )
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